so der Donnerstag ist zwar schon lang vorbei, aber heute kann Ichs trotzdem mal versuchen:
Für die Snare ist es laut Udo Masshoff wichtig das Resofell bis zum Zerreißen zu spannen, um eine Mörderansprache zu bekommen.
Das wollte ich bevor ichs hier schreibe noch selbst ausprobieren, darum hast bisschen länger gedauert

Auf jedenfalls ich kanns bestätigen die Ansprache des Teppichs ist bei extrem gespanntem Reso wirklich extrem

.
Die tonhöe und der Rest, die eine Snare zu ihrem gewünschten ton bringt kann dann alles durch das schlagfell gesteuert werden.
Dafür füg ich das Bild nochmal ein:

Als erstes dreht man eine Stimmschraube so weit, bis man merkt man muss jetzt mit viel Druck weiter drehen danach noch 1.5 Umdrehungen weiter, was das +1,5 U in der Mitte zeigen will.
Die +0,5 +1 +0,5 Angaben oben mittig sind dafür da, hab ich mir gedacht, um einen recht starken Rebound für Rolls zu haben. Uns wurde nicht gesagt, warum man dass machen soll, entweder vergessen der gewollt

, drum hab ich das mit den Rolls mal hinein interpretiert.
Das -1 -1,5 und -1 unten mittig sind um Obertöne zu eliminieren, wenn man allerdings Obertöne haben will, dann sollte man hier aufgedreht lassen.
Die mittlere Schraube unten sollte um alles an Obertönen zu eliminieren wirklich komplett locker sein, an meiner Snare hab Ichs genau so, und es ist wirklich nichts an Obertönen zu hören (ja mir gefällts und so passts zu der Musik, die ich spiele meiner Meinung nach am besten).
Die Tonal +/- Schrauben könnt ihr euch glaub ich denken, was sie bedeuten sollen:
Mit denen steuert man die Tonhöhe.
Ganz am Ende noch, dieses System geht bei Snares mit 10 und mit 8 Stimmschrauben, hat man nur 6, wie ich bei meiner alten stahlsnare zum Beispiel geht dieses Art zu Stimmen leider nicht, weil einfach nicht genug Schrauben da sind

Bei 8 Stimmschrauben hat man halt nur 2 Tonale Stimmschraube
Ic hoffe ich konnte euch bissl zeigen, was wir so gemacht haben.