Send Return als Line in nutzen?

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thomas-d
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Hallo zusammen,

kann ich bei einem Gitarrenverstärker den Send Return als Line in nutzen?
Hintergrund meiner Frage ist, dass ich für ein Projekt eine Aktiv-Box für die Bühne brauche, an die ich meinen Synthesizer anschließen kann. Ich hab zwar einen Gitarrenverstärker, der laut genug wäre, aber keinen Aktiv-Monitor.

Viele Grüße und danke für eure Antworten!
 
Normal ja. Verrätst du uns auch, um was für einen Verstärker es geht?

Der Sound wird sich sehr wahrscheinlich deutlich von dem eines Aktivmonitors unterscheiden, da Gitarrenlautsprecher einen extrem nichtlinearen Frequenzgang haben und außerdem alles oberhalb ca 6 kHz nicht mehr übertragen.
 
Ich würde auf jeden Fall vorher den Sound testen, weil die Gitarrenbox für den Frequenzbereich der Gitarre konzipiert ist - das Ergebnis könnte ziemlich ernüchternd sein...
 
Danke für die Antworten. Ich hätte das auch schon ausprobiert, allerdings hatte ich Angst, dass ich den Eingang durch einen zu hohen Linepegel "himmel".

Der Verstärker ist ein Huges&Kettner Switchblade 50.

An den Frequenzgang hatte ich nicht gedacht. Ich dachte, ich schalte den auf Clean und gut is.
 
wenn der Loop seriell ist kannst du den synth in den Return stecken, normalerweise müsste dann der Preamp auch komplett außen vor sein.

Wenn du rauschen gaben solltest kannst du alle regler vom preamp auf Null stellen.

Je nach bauart ist der Masterregler noch vor dem send, d.h. Di regelst dann Lautstärke nur über den Ausgang des Synthesizers, also erstmal Pegel runterfahren.

Und: Gitarrenspeaker sind nicht für tiefe frequenzen gemacht, wenn der sound sehr tief ist (z.b. kontrabass) kann der Gitarrenspeaker Schaden nehmen, falls ne Bassbox vefügbar ist wäre das in so einem Fall vermutlich die bessere wahl 😉
 
Bei einem Linepegel reden wir von einigen hundert Millivolt und einer Ausgangsimpedanz von ein ... zwei KOhm, Line Eingänge wie der Effekt return haben dann gerne mal das Zehnfache oder mehr als Impedanz, so fließen dann überhaupt keine Ströme die irgendetwas himmeln könnten. Aber in der Tat wird es vermutlich sehr pappig klingen was für Gitarren ja gewollt ist aber bei einem guten Keyboard extrem frustrieren könnte. Ich höre meine Keys beispielsweise am liebsten über einen DT 990 Kopfhörer mit einem Frequenzgang von 5 Hz bis 35.000 Hz, nur mal so zum Vergleich.
 
Ich hab nochmal nach ner Anleitung geschaut udn die hier gefunden:

musst nochmal checken ob das die Richtige ist. habs nur kurz überflogen, aber wenn ich das richtig verstehe kann der FX loop Wahlweise Seriel oder Parallel genutzt werden.
für die anwendung Keys-What ever in den Return würde ich Seriell nutzen.

Line Eingänge wie der Effekt return haben dann gerne mal das Zehnfache oder mehr als Impedanz,
korrekt, eine Fehlanpassung hat man an der Stelle, speziell für den Amp steht im Manual steht als eingangsimpedanz 48k Ohm (vorausgesetzt ich habe da die richtige Anleitung)

aber ich habe auch schon öfters unangepasste Signalquellen in einen Return vom Gitarrenamp als Notlösung gemacht kommt halt auch auf den sound an, ich hatte auch mal Keys mit Streichern in nen normalen Gitarrenpreamp gejagt und bewusst die Zerre und Speaker für die Soundformung genommen, allerdings weiß man immer erst hinterher obs ne gute Idee war, mit Bass am gitarren Amp hab ich mal nen Billig-Marshall (irgend ein transistor mit FX) auch geschrottet, war aber vermutlich eher weil ich mit 5Saiter Bass am damals günstigsten 100Watt Gitarrenamp in ner Metalband mit Gitarren und Drums mithalten wollte.

Back to topic: vieles geht schon, aber ja, da wirds in jeder hinsicht abstriche geben, ne Aktivbox wird da in den meisten Fällen besser performen, bzw. ist da ne PA Vorhanden? da wäre es evtl. Sinnvoller einfach auf die zu gehen.
 
Genau, der lokale amp ist ja nur entscheidend dafür, wie man sich selbst hört, gegebenenfalls dort mit einem Mick den Amp abnehmen und auf die PA geben damit man die klanglichen Eigenschaften des Amps und Speakers mit einbeziehen kann. Ich gehe seit vielen vielen Jahren nur noch mit InEars auf die Bühne, mache mein lokalen Mix mit meinem Fireface ucx 2 selbst und gebe dem FOH einen davon unabhängigen pa-mix direkt lokal über eine DI Box raus. Damit ist man auch relativ unabhängig und isoliert von den klanglichen Eigenschaften der Umgebung und hat immer einen sehr angenehmes und differenziertes Stereomonitoring, auch wenn ein FOH mal meint, Kanäle wären teuer. Für einen Gitarristen ist das vielleicht ein anderes Thema bei der auf der Bühne nicht so örtlich gebunden sein möchte, wie es bei einem Keyboarder mehr oder weniger selbstverständlich ist.
 
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Ich gehe seit vielen vielen Jahren nur noch mit InEars auf die Bühne
dito ich auch, Rack aufstellen und einschallten, paar strippen ziehen und ab die Post mit bestem Sound ohne Soundcheck :heartbeat:

gegebenenfalls dort mit einem Mick den Amp abnehmen und auf die PA geben damit man die klanglichen Eigenschaften des Amps und Speakers mit einbeziehen kann
Guter punkt, wenn man einstellt, dass es am gitarrenstack gut klingt wirds auf der PA bei Line abnahme vermutlich sehr höhenlastig
 

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