Hallo,
unsere Band steht bzw. stand auch vor dem Problem, dass wr anfangen wollten mit gefidel im Hintergrund zu arbeiten und als drummer hab ich daraufhin nach Möglichkeiten gesucht und bin fündig geworden...
die wohl einfachste Möglichkeit (meiner Meinung nach) ist es den nötigen track einfach als .wav (wichtig, da bei mp3 aufgrund des clicks frequenzeinschnitte in den samples zu hören sind) zu erstellen und zusätzlich auf komplett links oder rechts einen click zu erstellen...
hör ich mir nun diesen track über eine normale (stereo)anlage an kommen aus beiden boxen samples aber nur aus einer der klick...
nun zum zweiten teil:
nun musst ihr ein (kleines) pult besitzen, welches mindestens 1 aux-weg hat und außerdem braucht ihr ein "abspielgerät" (handy,mp3-player,ipad,...) welches über eine STEREOBUCHSE (in form von kopfhörerausgang) verfügt (mein laptop hat zum beispiel eine buchse, wo dann auch auf der jeweils andere "seite" spuren vom click zu hören sind-also vorher testen

)
außerdem ist ein kabel wie dieses
https://www.thomann.de/de/cordial_cfy_3_wpp.htm , also mit einem stereo miniklinkenanschluss auf der einen seite (kommt ins "abspielgerät")und zwei monoklinken anschlüssen auf der anderen seite.
diese kommen dann in zwei verschiedene kanäle des pultes und das vom click unbesudelte signal wird dann über den auxweg an den mischer geleitet, während ihr die andere spur auf den kopfhörerausgang routet.
Nachteil:
-Kabelaufwand
-samples nur in monosignal an den mischer vor der bühne
(-anschaffungskosten)
Vorteil:
-es muss meist kein extra abspielgerät besorgt werden
-es muss kein laptop auf der bühne stehen, sondern es reicht ein einfacher mp3 player
-der drummer kann auch ein monitorsignal einschleifen
erwähnenswert:
ich bin mit dem wechsel auf samples auch auf inear-monitoring umgestiegen, da auf einer monitorbox der click wiederum auch hörbar für die tosende menge von publikum ist ....
WICHTIG: die meisten pulte in den niederen preisklassen verfügen über keinen limiter, was bei inear-monitoring eigentlich ein muss ist, heißt also, dass ein feedback durchaus dauerhafte schäden anrichten kann, man kann allerdings ein limiter dazu kaufen oder aber die kopfhöreramps von fischeramps nutzen,welche ab einer gewissen preisklasse einen intigrierten limiter haben
nötiges equipment:
-mischpult bsp:
https://www.thomann.de/de/behringer_xenyx_802.htm / alle yamaha klein mischer (gute erfahrung)
-abspielgerät mit stereoausgangsbuchse laptop MIT STEREOBUCHSE, handy MIT STEREOBUCHSE, ... MIT STEREOBUHSE
-programm zur erstellung des tracks ich hab es mit cubase gemacht
-kabel von player zum pult
https://www.thomann.de/de/cordial_cfy_3_wpp.htm
-kabel vom pult zum mischer/multicore für samples
https://www.thomann.de/de/cordial_ccm_5_mp.htm
(kabel vom multicore/mischer zum pult für monitorsinal) xlr-f zu xlr-m
-(inear)kopfhörer
https://www.thomann.de/de/shure_se215cl.htm
-ggf kopfhörerverlängerungskabel
https://www.thomann.de/de/pro_snake_20092.htm
-adapter für kopfhörer
https://www.thomann.de/de/the_sssnake_1843_adapter.htm
-einen drummer, der bereit ist die songs nach click zu spielen

(-fischamps kopfhöreramps mit limiter
https://www.thomann.de/de/fischer_amps_inear_monitor_bp.htm ,
wobei man dann zusätzlich ein kabel von stereoklinke male auf xlr male bräuchte)
fazit:
-track erstellen (click auf rechts routen)
-auf gerät mit stereobuchse ziehen
-ans mischpult senden
-kanal ohne click auf aux weg geben und an mainmischpult senden
-kanal mit click auf kophörrausgang legen
-monitorsignal vom mainmischpult einspeisen und auf kopfhörerausgang legen
-sich freuen das alles so funktioniert wie es soll
ich hoffe ich konnte weiterhelfen oder wenigstens ein paar tipss geben, wie man sich das leben unnötig kompliziert machen kann, obwohl ich diese lösung am geldschonensten und am übersichtlichsten finde
