Wenn Löten nicht Deins ist und Du mit dem Bass loslegen willst, UND falls Du als Rentner hoffentlich nicht am Hungertuch nagst - wie wäre denn der Besuch bei einem Gitarrenbauer, der Dir die Potis austauscht, den Bass mal neu einstellt und einfach ein wenig überholt? Bei den Saiten kannst Du Dich auch gleich von ihm beraten lassen. Da bist Du je nach Region unter 100 EUR dabei (wahrscheinlich zzgl. Saiten) und kriegst dafür den Bass in hervorragendem Zustand zurück.
Ja, kann man alles auch selber machen. Aber Du hast keine Erfahrung mit sowas. Und seit ich das erste Mal eine Gitarre bei einem guten Gitarrenbauer zum Einstellen hatte, und das Ding kam für grade mal 50 EUR (60 incl. Saiten) mit deutlich verbesserten Klang- und Spieleigenschaften zurück, ist das bei mir die Methode der Wahl. Auch ein paar Bässe hat der Gitarrenbauer mir zu wesentlich besser klingenden und bespielbaren Instrument gemacht. Darum: Einmal mit Profis...
Ein Kommentar noch zu einer Aussage von weiter oben, "ein anderer Steg macht da kein anderes Instrument draus" - doch, genau das kann passieren. Ist mir passiert, als mir eine anderer Gitarrenbauer das Tremolo einer Strat ausgetauscht hat, ein einfaches vintage Billigteil wurde durch ein modernes HighTech-Teil ersetzt. Das neue war technisch besser, keine Frage. Aber die Gitarre war danach einfach eine andere - technisch vielleicht besser, aber ein völlig anderer Charakter. Ich hätte mir gewünscht, dass der Gitarrenbauer mir das gesagt hätte, dann hätte ich ihn gerne für eine Reinigung und Entrostung des alten Tremolosystems bezahlt. Vielleicht mache ich das ja irgendwann nochmal.