Lieber vermo,
Erst mal natürlich mein Mitgefühl für dich bei dieser sicherlich ärgerlichen Situation. Gut, dass du dich schon in ärztliche Behandlung begeben hast.
Allerdings muss ich dich zuerst fragen, was du genau mit Laryngitis meinst. Ich weiß, dass Laryngitis die Kehlkopfentzündung ist, aber du sprichst davon, dass die Laryngitis deine Augen und Hände befallen hat? Wie geht das denn? Oder meinst du damit Rheuma durch Streptokokken als Komplikation oder eine Allergie?
Vielleicht hast du ja
hier in unseren FAQ schon gelesen. Da steht auch, was man selbst tun kann. Ansonsten kann ich dir nur sagen, dass die Lehrmeinung sagt, dass bei einer
akuten Entzündung Stimmschonung angesagt ist (wenig und leise sprechen, nicht flüstern), auch
zu Beginn bei
chronischen Laryngitiden. Warum kann man sich ja denken. Wenn du dir dein Bein verstaucht hast, läufst du ja auch nicht mit voller Belastung dadrauf rum. Mit Stimmbändern ist das nicht viel anders. Aber bei chronischen Entzündungen, die nur leicht, aber eben chronisch sind, macht es im späteren Verlauf keinen Unterschied, ob man nun spricht oder nicht. Brüllen und Singen und jede andere höhere Belastung sollte man trotzdem lassen.
Dass man sich die Stimme selbst kaputt machen kann, braucht man einem Arzt hoffentlich nicht zu erklären. Ich sag da nur Rauchen, Stäube und chronische Stimmbelastung. Es ist nicht immer die böse Magensäure, die bösen runterkletternden Bakkies und die bösen von anderen Menschen versprühten Viren und man könne ja nichts dafür. Vielleicht hast du auch eine komische Frage gestellt oder die Antwort nicht richtig verstanden?
Wenn du dir bei deinen Ärzten und Logopäden nicht sicher bist, kannst du dir ja eine zweite Meinung einholen (und zwar persönlich in deren Praxen oder Ambulanzen. Das Forum ist kein Ersatz!).
Jedenfalls Gute Besserung!