hi,
naja das ist halt die Am Bluespentatonik^^
er spielt im 12.Bund, falls du das mit "bestimmtem Muster" meinst. (B-Saite im 13.Bund).
Dann geht er zum D9-Akkord im 4./5.Bund und spielt danach wieder oben weiter.
Insgesamt "meint" er also damit nen Blues in A: erster Takt A als impro, 2.Takt D als Akkord, danach wieder impro auf dem "gedachten" A.
Im dritten Takt kommt auch mal ein F# (hohe E-Saite 14.Bund) hochgebendet in Richtung G. Das fällt an sich aus der Pentatonik raus, ist aber übliches Bluesklischee.
Man könnte den Ton folgendermaßen erklären:
- 1. aus dem Akkord D, der allerdings grad vorbei ist - sozusagen ein Nachschlag zum D; F# ist ein Akkordton vom D Dur.
- 2. aus der A Durpentatonik, deren Töne man in die eigentlich vorherrschende Am Pentatonik immer mal einstreuen darf
- 3. einfach als Spannungston, der sich (durch das Benden) zum Ton G auflösen soll.
G ist nun wieder ein anständiger Tonleiterton aus unserer alten Am Pentatonik und passt auch zum A7 Akkord.
Diese Erklärung erfordert aber ein wirklich sauberes Halbtonbending rauf zum G und das machen die Blueser gern eher so schludrig. Das ist letztlich ne Spielweise mit Nuancen und fließenden Übergängen zwischen den Tönen, die in unserer Harmonielehre gar nicht so erfasst sind.
Du siehst, ein besonderes Muster gibts nicht, nur eine bluesige Spielweise.