Geiler is´ schon (Westernhagen) auf diatonischer Mundharmonika in C? - Neu im Forum

  • Ersteller stemmer5
  • Erstellt am
S
stemmer5
Registrierter Benutzer
Zuletzt hier
21.02.25
Registriert
01.01.25
Beiträge
2
Kekse
0
Hallo zusammen,

ich bin noch recht neu hier und wollte gerne mal "Hallo" sagen.
Ich bin über das Lied Geiler is´ schon von Westernhagen zur Mundharmonika gekommen.
Klassischer Weise habe ich mir eine Blues Harp gekauft und mit Lehrbüchern begonnen das Instrument zu lernen.
Ich würde jetzt gerne die Begleitung von Geiler is´ schon üben, kann aber keine Noten/Tabs dazu finden.
Geht das überhaupt mit einer diatonischen C-Mundharmonika?

Vielen Dank für eure Hilfe und beste Grüße
 
Wilkommen hier!
 
Im Original ist die Tonart D-Dur mit den Gitarren-Akkorden G D C E. Finde ich zumindest so auf die Schnelle im Internet.

Sowas spielt man traditionell auf einer Richter gestimmten Harp in C in dritter Position. Grundton D ist auf Kanal 1 und 4 ziehen, G auf 2 ziehen, 3 und 6 blasen, C auf 1 und 4 blasen und E auf 2 und 5 blasen. Dazu die Töne der Blues-Scale mit viel Bending.

Übrigens gut erklärt bei Seydel (unteres Drittel der Seite)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: 3 Benutzer
Hallo,

Bitte nicht in der 3. Position spielen. Das wäre dann Tonart D Moll und nicht Dur.
Als Beginner sowieso nicht in der 3.Position spielen. Dazu braucht man akkurates bending in den Kanzellen 2 und 3.

Das Lied ist in D Dur.
Westernhagen spielt hier eine G Harp in der 2. Position, also in Tonart D. Klassisch bluesscale von 2 ziehen bis 6 blasen.
Du kannst das auch auf einer C Harp spielen, klingt dann alles nur etwas höher.

Spiele Kanzelle 4 und 5 ziehen abwechselnd, hin und zurück für den Thrill.
Bleibe ansonsten unten, Kanzellen 1bis 3 ziehen, für das rhythmische Akkordspiel.

Ich spiele seit 30 Jahren Harp als mein Hauptinstrument, wenn du noch fragen hast kannst du die gerne stellen.

Gruss
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 3 Benutzer
Hallo zusammen,

vielen Dank für eure Antworten. Ich probiere mich mal daran(y)
 
...
Bitte nicht in der 3. Position spielen. Das wäre dann Tonart D Moll und nicht Dur.
Als Beginner sowieso nicht in der 3.Position spielen.
...
Das Lied ist in D Dur.
....
Du kannst das auch auf einer C Harp spielen, klingt dann alles nur etwas höher.
...

Das wird aber eine interessante Geschichte - auf einer C-Harp in D spielen, aber dabei die dritte Position vermeiden...
 
Hallo bluesmash,

da liegst du völlig richtig. Deswegen habe ich auch geschrieben, dass Westernhagen auf einer G Harp spielt.
Um es nachzuspielen kann man auch auf einer C Harp spielen, das ist dann die falsche Tonart, aber so ist man wenigstens auf dem richtigen Weg.
Es sollte doch der Spass und die richtige Spieltechnik im Vordergrund stehen.

Es ist nicht möglich was Westernhagen spielt in der 3. Position zu spielen, es wird immer falsch klingen, weil wir zwar in D spielen, aber in D Moll. Dann ist nicht nur die Tonart falsch, sondern auch die richtige Technik könnte so nicht erlernt werden.

95 % aller Harptitel im Blues und Rock, werden in der 2. Position gespielt.
Deswegen sollte man die 3. Position, die sehr schwer zu spielen ist, vorerst als Anfänger nicht spielen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 2 Benutzer
... Um es nachzuspielen kann man auch auf einer C Harp spielen, das ist dann die falsche Tonart, aber so ist man wenigstens auf dem richtigen Weg....
In der falschen Tonart auf dem richtigen Weg... Also die C-Dur Harp zu einem D-Dur-Stück - in welcher Position denn?? Oder die Die C-Dur-Harp in zweiter Position - wie klingt das wohl zu D-Dur?? Eben!! Das Stück müsste dann also nach G-Dur transponiert werden.

...Deswegen sollte man die 3. Position, die sehr schwer zu spielen ist, vorerst als Anfänger nicht spielen....
Naja.... Die 3. Position ist sicher nicht ganz so intuitiv wie die 2. Position - aber deswegen muss man sie als Anfänger trotzdem nicht weglassen! Man lässt bei der Gitarre ja auch nicht die oberen Saiten weg, weil die schwieriger zu erreichen sind...;)
 
Hallo bluesmash,
danke für deinen Beitrag.
Deine Anmerkungen sind alle richtig, kommen aber zum falschen Zeitpunkt.
Würde stemmer5 schon länger spielen, wäre das ok was du schreibst.
Es geht doch darum stemmer5 weiterzuhelfen. Bisher hast du stemmer5 keinen Tipp gegeben, sondern lediglich gegen etwas argumentiert. Es wäre schön, wenn du bei deinem nächsten Beitrag nicht nur gegen etwas bist, sondern auch für etwas.

Als Neueinsteiger, sollte man ausschliesslich auf einer c Harp spielen, in der Kernoktave oder in der 2. Position. Alle Lehrbücher sagen hier das gleiche. Es rät niemand dazu einem Anfänger, Harps in verschiedenen Tonarten und dazu noch in unterschiedlichen Positionen zu spielen.
Und immer dran denken, dass es Spass machen soll. Hauptsache die Liebe zum Instrument und zur Musik wird gefördert.
Tonlagen, Positionen usw. hat alles noch Zeit.
P.S. Ich hatte vor ca. 3 Monaten meinen ersten Gitarrenunterricht. Du wirst lachen, aber die ersten 3 Stunden durfte ich nicht die oberen Saiten anspielen. Zuerst geht es um die richtige Technik beim anspielen mit dem Daumen.... man muss halt klein anfangen.

Gruss
 
...
Deine Anmerkungen sind alle richtig, kommen aber zum falschen Zeitpunkt. Würde stemmer5 schon länger spielen, wäre das ok was du schreibst.
Hm, ich habe keine Ahnung, aufgrund welcher didaktischen Erfahrungen/Fähigkeiten du das so genau einschätzen kannst... :unsure:. Aber bitte: Ist geschenkt...

Als Neueinsteiger, sollte man ausschliesslich auf einer c Harp spielen, in der Kernoktave oder in der 2. Position. Alle Lehrbücher sagen hier das gleiche. Es rät niemand dazu einem Anfänger, Harps in verschiedenen Tonarten und dazu noch in unterschiedlichen Positionen zu spielen.
Das ist objektiv Nonsens! Viele bzw. die meisten Anfänger-Lehrbücher bevorzugen hauptsächlich aus zwei Gründen die C-Dur-Harp: C lässt sich wegen fehlender Vorzeichen auch blutige Laien verbal besser erklären. Die Tonhöhe der C-Harp liegt bei den Standard-Dur-Harp-Stimmungen in der Mitte (z. B. G - A - H - C - D - E - Fis), was von der Bespielbarkeit einer der besten Kompromisse ist und auch die Möglichkeit der Übertragung einmal gemachter Spielerfahrungen auf andere Harps erleichtern kann. Bist du aber zum Beispiel viel im Blues unterwegs, sind typische Harps eher D oder A (für Stücke in A oder E) - besonders interessant, wenn du zu "Playback" üben willst. Anfänger-Lehrbücher machen sich darüber in aller Regel wenig Gedanken, da sie oft ihre eigenen Playalongs mitliefern (die dann natürlich passend zur mitgelieferten C-Harp gesetzt sind) und zudem allen möglichen Musikstilen gerecht werden möchten. Dafür ist dann natürlich denn der "Königs-Kompromiss" das C...

Und immer dran denken, dass es Spass machen soll. Hauptsache die Liebe zum Instrument und zur Musik wird gefördert.
Tonlagen, Positionen usw. hat alles noch Zeit.
Am meisten Spaß macht es nach meiner Erfahrung, wenn ich als Anfänger/Lernender entsprechend meiner Fähigkeiten, Ansprüche und Wünsche gefördert und gefordert werde - und das ist nun mal bei jedem unterschiedlich. Tonlagen und Positionen gehören für mich definitiv zum (theoretischen) Grundwissen - unabhängig davon, wann sie zum (praktischen) Einsatz kommen (können).

P.S. Ich hatte vor ca. 3 Monaten meinen ersten Gitarrenunterricht. Du wirst lachen, aber die ersten 3 Stunden durfte ich nicht die oberen Saiten anspielen. Zuerst geht es um die richtige Technik beim anspielen mit dem Daumen....
Ich kann nicht beurteilen, warum du die oberen Saiten zunächst nicht anspielen durftest. Da das aber offensichtlich mit dem Anspiel durch den Daumen zu tun hat, kann ich dir sagen, dass ich in den letzten 10 (von ca. 40) Jahren Gitarrenspiel den Daumen nicht mehr benutzt habe, da ich ausschließlich mit Plek spiele. Das ist keine Wertung anderer Spieltechniken - für mich hat sich diese eine Art aber als ausreichend/passend herausgestellt. Du dagegen lernst jetzt (wahrscheinlich) gerade das Fingerpicking - eine schöne Technik, die ich allerdings für "meine" Musik nicht wirklich brauche. Gleiches bzw. Ähnliches gilt für die Harp: Es gibt nicht "das Einzige" oder "das Richtige". Wichtig und richtig ist das, was ich für meine Ideen vom Spiel brauche und umsetzen kann. Und das kann ein Standard-Lehrbuch nur sehr bedingt und/oder mit viel Glück treffen.

Viele Grüße
Matz
 
Hallo Matz,

ich habe dir eine private Nachricht geschrieben.

Gruss
 

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben