FarinU schrieb:
Ich mach sowas z.B. mit einer Fühlerlehre und messe bzw. fühle dann den Abstand des Bundes zur Saite, dadurch ist mein Hals immer recht perfekt eingestellt. Deine Idee bzw. Art die Halskrümmung einzustellen sehe ich eher als behelfsmittel an - is nicht bös gemeint

.
Du kannst natürlich mit Hochleistungsinstrumenten rangehen und auf die 7. Kommastelle den Abstand messen.
Imho ist das ziemlich verrückt. Wenn ein exakt 0,5 mm dicker Gegenstand unter den Saiten durchgeht, dann ist diese Messung nicht schlechter als wenn ich anfange, da mit meiner Schieblehre ranzugehen. Die gibt zwar dann aufm Display nen genaueren Wert an, aber was bringt mir das? Auf 0,05mm krieg ichs auch so genau, und ich glaube, das reicht. Was nützt es, zu wissen, dass da nur 0,4967 mm Platz sind oder 0,5132?
Im übrigen bringt das Messen ja eh nur Gewissheit, wie weit die Saiten nun wirklich weg sind. Ob das aber ein guter Wert ist, sagt nicht das Messinstrument. Das sagen deine Ohren. Es sind ja eh alles nur Annäherungswerte. Die wirklich optimale Einstellung erfolgt per Hörtest subjektiv. Wems bei entsprechendem Anschlag noch zuviel schnarrt, der muss eben noch mal ran.
Das mit dem Theater und Wut und Ärger.....da hast du recht. Aber danach ist man wenigstens für alle zeiten geheilt. Ich hab anfangs mehr als nur einen Tag gebraucht, um halbwegs ne Gitarre einzustellen. Als Anfänger wohlgemerkt.
Der Kollege dagegen spielt ja anscheinend schon ne Zeitlang, ist ja wohl die zweite Gitarre. Und da kanns doch net schaden, wenn man mal nen Imbus in die Hand nimmt und einem bolzgeraden Hals testweise mal 0,5 mm Luft gibt.
Wenns dann immer noch net klappt, dann isses eh was für den Experten. Im zweifelsfall Bünde abrichten. Oder Hals futsch -> Umtausch.
PS: im übrigen war das mit der "Endlosschleife" nur sarkastisch...
