Lernmaterial und Einstieg für den E-Bass

Sinisterium9591
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Hatte schon länger auch den Gedanken, mir mal E-Bass anzusehen, aber bisher nicht die Motivation, meine Neugier zu befriedigen.
Dies hat sich geändert, denn ich habe bereits hier im Musiker-Board zum einen die Anregung dazu erhalten und zum anderen hab ich kürzlich 'nen nicht mehr gebauten Bass gesehen, der mich so dermaßen geflasht hat, dass ich das Ding unbedingt haben und gebraucht kaufen wollte.

Zielrichtung ist, wie bei der E-Gitarre, Metal.
Allerdings bin ich, was Bass betrifft, im Gegensatz zur Gitarre kompletter Anfänger - und ich bin mir sehr im bewusst, dass es sich um zwei verschiedene Instrumente handelt, wenn man das ernsthaft anpacken möchte.

Ich möchte also sicherstellen, dass ich einen effektiven, methodischen und möglichst wenig chaotischen Einstieg habe (den hatte ich schon bei der Gitarre und mit den Folgen habe ich teilweise heute noch zu kämpfen).

Ich kann mir keinen Lehrer leisten, daher sind mir alternative Quellen und Erfahrungen willkommen.
Das können allerlei Einstiegsübungen, erste Lieder und dergleichen sein. Alles, was eben erst einmal Routine und Fundament aufbaut.

Danke für eure Zeit.
 
Da würde ich Dir folgendes Buch empfehlen, es ist ein guter Mix aus Theorie und Praxis: Andy Mayerl, Bass Unlimited, ISBN 978-3-934958-50-0
 
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ich habe mir das Bass-Spielen mit Videos von Roy Vogt (Teach me bass) beigebracht.
 
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Na dann ist Minimum ein Buch, besser ein guter Videokurs Pflicht.

Eine Sammlung aus „allerlei Einstiegsübungen, erste Lieder" halte ich für sehr unsinnvoll, da du damit kein Lehrkonzept erhältst.

Man muss sich immer klar machen: Man kauft einen Kurs oder Buch nicht deswegen, weil da Übungen drin stehen, die du im Netz nicht finden würdest (das Netz hat Millionen mal mehr Übungen als jeder Kurs). Sondern weil da Reihenfolge und ein Konzept an Übungen erhält, mit denen man keine Schritte vergisst oder überspringt, die nötig wären, um etwas Höheres zu erreichen.

Das setzt natürlich trotzdem ein gutes Selbsteinschätzungsvermögen voraus, damit man nicht innerhalb von einer Woche schon bei Übung 10 ist.

Imo darf man sich deswegen so ein Kurs/Buch was kosten lassen. (Im Gegensatz zu über 1200€ für einen Lehrer, ist selbst ein 300€ Kurs günstig.)
 
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Na dann ist Minimum ein Buch, besser ein guter Videokurs Pflicht.
Dann muss es erstmal das Buch oder ein geeigneter YouTuber sein.

Ich bin in vertraglich gebundenem Gitarrenunterricht, das heißt, ich habe (noch) nicht viel Spielraum.

Sondern weil da Reihenfolge und ein Konzept an Übungen erhält, mit denen man keine Schritte vergisst oder überspringt, die nötig wären, um etwas Höheres zu erreichen.
Dem stimme ich absolut zu.
Genau DAS war/ist mein Problem mit der Gitarre. Ich habe ein sehr zerfetztes Fundament und kann auf der einen Seite Techniken, die kann ich auch recht gut, gleichzeitig habe ich starke Defizite bei anderen Sachen bishin zu üblen Plateaus die ich sehr mühsam bis zur Wurzel des Übels zurückverfolgen muss.

Genau das bin ich zu vermeiden bestrebt.

Das setzt natürlich trotzdem ein gutes Selbsteinschätzungsvermögen voraus, damit man nicht innerhalb von einer Woche schon bei Übung 10 ist.
Wichtig ist, dass es meinen Lerntyp trifft und das es, natürlich im realistischen Rahmen, bereits anfängt, auf meine Ziele hinzuarbeiten.

Ich bin visuell-praktisch, brauche meinen Stoff gerade und auf den Punkt, trotzdem präzise und nicht nur grob angerissen.

Theorie, ja, aber ich präferiere das Spielen nach Tabs, Intervalle und Gehör über dem Notenspiel.

Meine Herangehensweise wäre dann, eines nach dem anderen Schritt für Schritt abzuarbeiten, bis es sitzt.
 
Du kannst ja mal diesen Videokurs probieren, mit Geldrückgaberecht:

Ansonsten folgende Tips:
- nicht verzetteln (möglichst bei einer Methode bleiben, wenn didaktisch gut aufgebaut).
- Immer (noch) langsam(er) üben. Jeder Ton muss so klingen wie er soll.
- immer dir selbst gut zuhören, am besten auch mal aufnehmen und am nächsten Tag hören. Dabei auf Rythmus und Ton achten.
- Viel (immer) mit Metronom üben, Metronom auf lange Abstände einstellen, nur am Anfang 1/4 Noten. Später auch mal ein Schlag pro Takt oder ein Schlag alle 2 Takte.
- So früh wie möglich lernen wo die Töne auf dem Bass sind. Ist ganz wichtig, wenn man mit anderen zusammen spielen will. Fretboardtrainer hilft, kann unabhängig von anderen Lehrmethoden benutzt werden https://www.fachords.com/tools/fretboard-trainer/
- keine Angst vor Noten, am besten so früh wie möglich lernen, auch wenn du dafür zuerst keinen Sinn siehst, z.B. weil du nur Metal spielen willst.
 
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keine Angst vor Noten, am besten so früh wie möglich lernen, auch wenn du dafür zuerst keinen Sinn siehst, z.B. weil du nur Metal spielen willst.
So meinte ich das nicht.
Ich habe mal mit Piano angefangen und kann daher, wenn auch nicht voll umfänglich routiniert, Noten lesen.

Mir macht es schlichtweg weniger bis keinen Spaß, nach Noten zu spielen, ich finde es anstrengender, als z. B. nach Tabs zu spielen, weil ich letztere schlichtweg übersichtlicher finde. Gerade bei Gitarre/Bass gibt es ja mehrere verschiedene Möglichkeiten ein- und denselben Ton auf unterschiedlichste Weise zu erzeugen.

Wenn mir Noten aber nützen, werde ich mir selbstverständlich auch den Bassschlüssel mal genauer zu Gemüte führen.
nicht verzetteln (möglichst bei einer Methode bleiben, wenn didaktisch gut aufgebaut).
Welche Methode sollte ich als erstes in Angriff nehmen?
Oder bezieht sich das jetzt auf meine Lernquelle?

- Immer (noch) langsam(er) üben. Jeder Ton muss so klingen wie er soll.
- immer dir selbst gut zuhören, am besten auch mal aufnehmen und am nächsten Tag hören. Dabei auf Rythmus und Ton achten.
- Viel (immer) mit Metronom üben, Metronom auf lange Abstände einstellen, nur am Anfang 1/4 Noten. Später auch mal ein Schlag pro Takt oder ein Schlag alle 2 Takte.
Metronom ist für mich eine Selbstverständlichkeit :cool:
- So früh wie möglich lernen wo die Töne auf dem Bass sind. Ist ganz wichtig, wenn man mit anderen zusammen spielen will. Fretboardtrainer hilft, kann unabhängig von anderen Lehrmethoden benutzt werden https://www.fachords.com/tools/fretboard-trainer/
Werde ich mir umgehend zu Gemüte führen, sobald das gute Stück bei mir eingetroffen ist.
 
Mir macht es schlichtweg weniger bis keinen Spaß, nach Noten zu spielen, ich finde es anstrengender, als z. B. nach Tabs zu spielen, weil ich letztere schlichtweg übersichtlicher finde. Gerade bei Gitarre/Bass gibt es ja mehrere verschiedene Möglichkeiten ein- und denselben Ton auf unterschiedlichste Weise zu erzeugen.
Muss ja nicht sein, nur meine Empfehlung. Wenn man es kann, ist es einfacher nach Noten zu spielen als nach Tabs. Der Weg dahin ist allerdings ein wenig beschwerlicher.
Welche Methode sollte ich als erstes in Angriff nehmen?
Zum Beispiel die, die ich verlinkt habe, jeweils nur eine Methode.
Oder bezieht sich das jetzt auf meine Lernquelle?
Das ist grundsätzlich gemeint. Youtube z.B. bietet so eine Fülle an, dass man sich schnell verzettelt. Am besten bei der gewählten Methode bleiben.
Metronom ist für mich eine Selbstverständlichkeit :cool:
Sehr gut!
Werde ich mir umgehend zu Gemüte führen, sobald das gute Stück bei mir eingetroffen ist.
Das geht auch ohne Instrument. Man kann auch unterschiedliche Stimmungen eingeben, geht also auch für Gitarre, 5-Saiter oder was auch immer.
 
Wenn mir Noten aber nützen, werde ich mir selbstverständlich auch den Bassschlüssel mal genauer zu Gemüte führen.
Ich habe in über 13 Jahren Musiktätigkeit und über 8 Jahren Bandtätigkeit nur einige wenige Male echtes Notenlesen gebraucht bzw. gebrauchen können. Und bei einigen davon war sogar Hilfe durch Technik möglich, sodass sich das Problem hinterher ohne Notenlesekentniss gelöst hat.

Also wenn man nur unregelmäßig mit Nicht-Bassisten/Gitarristen zusammen arbeitet, ist für mich klassische-Noten-Lernen Zeitverschwendung. Und aufschiebbar bis dahin, wo man es wirklich braucht sowieso.
 
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Ich habe in über 13 Jahren Musiktätigkeit und über 8 Jahren Bandtätigkeit nur einige wenige Male echtes Notenlesen gebraucht bzw. gebrauchen können. Und bei einigen davon war sogar Hilfe durch Technik möglich, sodass sich das Problem hinterher ohne Notenlesekentniss gelöst hat.

Also wenn man nur unregelmäßig mit Nicht-Bassisten/Gitarristen zusammen arbeitet, ist für mich klassische-Noten-Lernen Zeitverschwendung. Und aufschiebbar bis dahin, wo man es wirklich braucht sowieso.
Und dann ist es zu spät.
 
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Wieso sollte es dann zu spät sein? Man ist nicht tot, wenn man es braucht aber nicht kann.
 
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Ich habe mal mit Piano angefangen und kann daher, wenn auch nicht voll umfänglich routiniert, Noten lesen.
wenn das noch nicht zu weit weg ist, mit Noten lesen, Könntest Du es doch weiter führen, denn, es schadet nicht, wenn man das weiter verfolgt.
Mir macht es schlichtweg weniger bis keinen Spaß, nach Noten zu spielen, ich finde es anstrengender, als z. B. nach Tabs zu spielen, weil ich letztere schlichtweg übersichtlicher finde.
Wenn ich ein Buch empfehlen könnte, was ich nicht kann für Bass, wäre es gut, wenn Tabs und Noten angeboten werden würden. Wenn man schon Noten halbwegs lesen kann, dazu die Tabs hat, findet man sich relativ leicht (wenn man denn Bock drauf hat) mit den Noten zurecht.

Jedenfalls hast Du schon eine gute Basis, da Du auch Gitarre spielst. Bassisten brauchen auch die Pentatoniken und Scalen. Eigentlich musst Du "nur" die Rhythmik kultivieren, die der Bass liefern muss, gewissermaßen die Verbindung von Drums und Gitarre bilden. Nur als Grundgedanke.

Viel Spaß, Bass macht echt Laune
 
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wenn das noch nicht zu weit weg ist, mit Noten lesen, Könntest Du es doch weiter führen, denn, es schadet nicht, wenn man das weiter verfolgt.
Ist noch letztes Jahr her.
Habe aber ziemlich am Anfang hingeschmissen, weil Piano wirklich so gar nicht meins war bzw. ich es nicht ohne persönlichen Unterricht machen wollen würde und mir meine Gitarre einfach wichtiger war. Ich war also überwiegend nur im Violinschlüssel und in der C-Dur/A-Moll Tonart unterwegs.

Ich denke, dass ich relativ schnell auch in den Bassschlüssel komme, müsste ja nur ein wenig umdenken, andere Tonarten mit Vorzeichen aber gewöhnungsbedürftig sind. Ich kann Noten rudimentär verstehen und als Orientierung benutzen, aber deutlich weniger damit anfangen, als mit Tabs.
 
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Wieso sollte es dann zu spät sein? Man ist nicht tot, wenn man es braucht aber nicht kann.
Wenn man erst dann anfängt wenn man es braucht ist es zu spät. Zum Beispiel du kommst in eine neue Band, zum Beispiel als Ausgilfe, und bekommst Noten vorgesetzt, ist das nicht der Zeitpunkt mit dem Notenlesen anzufangen.

Würde ich Top-40 Rock machen wollen, würde ich wahrscheinlich nie Notenlesen brauchen. Wenn man aber mal was anderes möchte, hilft es ungemein. Ich habe in meinen ersten 10 Jahren viele Möglichkeiten ausgelassen, weil ich zu faul war Noten zu lernen.

Ist nur ein Tip, muss man nicht befolgen, wie gesagt es kommen viele auch ohne klar.
 
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Ich spiele Bass sowohl mit den Fingern als auch mit Plektrum – das würde ich dir von vornherein ebenfalls empfehlen. Ein Tag mit Plektrum, der andere mit Fingern – je länger du spielst, desto mehr Techniken wirst du einsetzen. Dies vorab.

Ich besitze ungefähr 150 Unterrichtsbücher – und eines ist beim Bass ganz besonders herausragend:
"GARANTIERT BASS LERNEN"

Es ist sehr systematisch aufgebaut, der Schwierigkeitsgrad steigt auf gesunde Weise an, und es ist sowohl für 4- als auch für 5-Saiter gleichermaßen geeignet. Zudem kann man gleichzeitig mit Tabs und/oder Noten lernen – ganz nach Wunsch.

Müsste ich meinen Schülern ein einziges Bassbuch für die einsame Insel empfehlen, dann wäre es genau dieses.

 
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