Ich erinnere mich nur ungern an Versuche mit Herstellern Kontakt aufzunehmen in der Hoffnung, dass man dort Hilfe bekommt (ausser bei RME). Bei so etwas simplem wie einer LED, der durch ein Vorwiderstand ein Strom eingeprägt wird (die Standardschaltung), ist es ja nur die Frage, ob die Spannung noch anliegt, dann wäre die LED kaputt. Die angezeigte Spannung am Messgerät würde dann im Leerlauf natürlich unter Umständen bis zu 9 Volt anzeigen, weil beim Messen der Spannungsprüfer zusammen mit dem Vorwiderstand einen Spannungsteiger darstellt, bei dem etwa 99,9% der Spannung das Messgerät (Innenwiederstand gerne mal 10 Meg Ohm, Vorwiderstand einige Kilo Ohm) abbekommt. Wenn keine Spannung anliegt aber alle anderen LEDs noch funktionieren, könnte theoretisch auch genau dieser Vorwiderstand defekt sein oder am Ende der Treiber Ausgang des Mikrocontrollers oder der Transistorschaltung, die diese LED treibt.
Aber es bleibt natürlich jedem selbst überlassen, ob er dem Händler traut oder sich selbst ein kleines bisschen zutraut. Ich selbst verstehe die Funktionsweise meiner Geräte gerne, lerne auch ihre Schwachstellen kennen und wie ich sie schnell beheben kann. Auf dieser Art und Weise überleben bei mir Geräte auch schon mal 30 oder 40 Jahre.