Komme von LOGIC und wechsle nun auf Win, aber zu welcher DAW?

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Ich nutze praktisch seit der Jahrtausendwende Logic, damals noch von Emagic auf PC, später dann zwangsweise auf Mac. In der letzten Zeit hatte ich mein altes Macbook-Pro nur noch für Logic behalten, weil ich mir ein neues im erforderlichen Leistungsfenster schlicht und einfach nicht leisten kann, aber noch den 2 Jahre alten Gaming PC meines Sohnes (Core i7-13700KF, 32 GB RAM 2x 1TB SSD, RTX Grafik etc) hier stehen habe, der unter Win 11 leistungsmäßig ein echtes Recording-Monster sein könnte, hätte ich die passende DAW...

Aus einem Impuls habe ich es probeweise mit Cubase probiert, komme mit dem Workflow nicht gut zurecht: Unser Drummer spielt live mit akustischem Schlagzeug mit Triggern, über die jeweils Samples abgerufen werden, die dem trockenen Signal hinzugemischt werden. Für Aufnahmen hat er nun schon fertige "Mix-Samples" erstellt, so dass das Schlagzeug nicht mikrofoniert werden muss, sondern direkt digital über MIDI eingespielt werden kann. In der DAW werden dann MIDI-Sequenzen sowie von ihm vorproduzierte Loops gemischt.

Das würde ich gerne möglichst einfach in einer DAW abbilden können. Recht beeindruckt haben mich da hybride Lösungen (Sounddesign und Lineare Workflows) wie Bitwig, FL und Co.
Ich würde mich freuen, von euch dazu etwas Beratung zu bekommen, da ich wirklich bisher keine Übersicht habe.
 
StudioOne von PreSonus schon probiert?

 
Reaper (www.reaper.fm) oder Tracktion Waveform (zum ausprobieren die freie variante; Waveform Free ) schon probiert ;)

gruß, horst
 
Auch von mir klare Empfehlung: Studio One
 
Ich hab zwar gerade ein neues Macbook angeschafft, weil ich als langjähriger Logic-User mit Cubase und Reaper einfach ums verrecken nicht warm geworden bin und so eine Cubase Pro Lizenz an Black Friday schon fast ein halbes MacBook Air war, aber ich lese mal interessiert mit. :)
 
Als Logic-User kannst du ein Crossgrade nutzen, da sparst du etwas.
 
Reaper hatte ich gar nicht auf dem Schirm. Ich habe mir jetzt einmal die Testversion geladen. Wirklich interessant ist wirklich dieses Skin Pack was so ein Logic Feeling erzeugt.
Ich denke ich taste mich da jetzt erstmal etwas ran und schau mal wie ich mit dem Workflow in Reaper zurechtkomme.
Letztendlich machen wir keinen großen Produktionen sondern wollen halt nur unsere Aufnahmen auf ein technisch aktuelles Level heben.
In den Neunzigern hat halt ein Vierspur Recorder mit ein paar Hardwareffekten ausgereicht. Da hatten alle so den Charme der Garage 😉
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Ich hab zwar gerade ein neues Macbook angeschafft,
Also am Ende des Tages wird es doch deutlich teurer, besonders wenn man eine Ausstattung mit mehr als 16 MB RAM und ein Terabyte oder größere HD haben möchte. Außerdem ist es halt mit der Grafikauswahl etwas schwierig dabei...
 
moin, das ist das schöne an reaper. es läuft auch noch auf uralt rechnern und der ressourcenhunger ist abhängig von deinen plugins, nicht von reaper. und die enthaltenen butter & brot plugins mögen zwar vom GUI nicht sonderlich atraktiv sein, aber sie funktionieren ziemlich gut und sind sehr weit anpaßbaar.
wenn du dich mit reaper beschäftigst, dann guck hier auf youtube:
REAPERMania
gruß, horst
 
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es läuft auch noch auf uralt rechnern und der ressourcenhunger ist abhängig von deinen plugins, nicht von reaper. und die enthaltenen butter & brot plugins mögen zwar vom GUI nicht sonderlich atraktiv sein
Das finde ich so super an Reaper! Effizienz und Anpassbarkeit sind unschlagbar, Lizenzmodell ist mehr als fair (zwei Main-Releases mit allen - sehr häufigen - Updates für 60 $, soweit Kleinunternehmer) und es läuft extrem stabil (ich hatte in sechs Jahren keinen einzigen Absturz, der nicht durch ein Drittanbieter-Plugin verursacht war). Auch die schlanke Installation gefällt mir 😊
Die mitgelieferten ReaPlugs funktionieren sehr gut und durch ReaScript gibt es unzählige und zum Teil richtig gute Erweiterungen. Und eine riesen Community.

Aber jetzt genug Werbung für Reaper, ich bin gespannt, was @cubiskel berichtet 😁
 
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Moin zusammen, ich habe gestern die ev al-Version heruntergeladen und installiert. Mir ist direkt aufgefallen, dass die Oberfläche und die einzelnen Workflows irgendwie vertraut wirken, wenn man von Logic kommt.
Basics habe ich einfach schon mal ausprobiert und halt mit einfachen Plugins wie Kompression und Reverb gearbeitet.
Heute Nachmittag geht's direkt weiter ich bin ja schon etwas angefixt 😉
 
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Und dein Avatar :) ...

Gruß
Martin
 
Wenn ich tatsächlich mit irgendeiner DAW bei Null anfangen müßte (es also egal wäre, in welche ich mich einarbeiten müßte), würde ich als erstes Ardour probieren und gucken, wie weit ich damit komme - weil ab 1 $ Obolus zu haben :cool: (und von der Lizenz her auch auf mehr als zwei Geräten parallel nutzbar).

Michael
 
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Und dein Avatar :) ...
...den G4 Cube 400 habe ich 2000 nagelneu erworben und darauf Logic noch von Emagic gepackt. Daran kam dann eine Hercules 16/12 FW und wenn man bei den Latenzen beide Augen zugedrückt hat, gingen 6 Spuren in der Simultanaufnahme ;-)
 

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