Intonation einer Westerngitarre . Oktavreinheit, Schnarren

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senfkuchen
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Hallo,

ich bin gerade etwas am Verzweifeln. Eigentlich war ich der Meinung, die Intonation bzw. Oktavreinheit zu verstehen, aber momentan habe ich ein Problem, das ich mir nicht so gänzlich erklären kann.

Ich habe eine Yamaha (Ja, ich weiss...) FG irgendwas Western Gitarre. Sie klang beim Kauf sauber, aber jetzt nach nur 1 1/2 Jahren, schnarren die Saiten teilweise und die Intonation der A-Saite ist völlig daneben. Das Schnarren ignoriere ich dabei nun erstmal, da es auch nur an einigen Stellen auftritt.

Ich habe begonnen, die Intonation zu messen und vergleiche dabei den Flageolett Ton am 12 Bund mit dem gegriffenen 12. Bund (Ich habe auch Flageolett Ton am 12. Bund mit offener Saite verglichen). Bei allen Saiten ist die Intonation in Ordnung 1 cent Unterschied maximal (Flageolett zu 12. Bund gegriffen). Aber bei der A-Saite sind es locker 7,8 cent. Das führt natürlich dazu, dass z.B. Barre Griffe im oberen Bereich völlig daneben klingen. Ich habe mir gedacht, dann holst du dir eine Stegeinlage und korrigierst die Intonation indem ich für die Saite den Steg "nach hinten" verlängere. Das hat nun vielleicht 1 oder 2 cent gebracht, was nicht ausreicht. Wäre der Hals einfach nur verzogen, würde ich erwarten, dass die E-Saite auch betroffen ist, ist sie aber nicht. Ich habe aus Spaß mal die E-saite statt der A-Saite aufgezogen und siehe da, die Intonation ist damit recht gut. Nur kann ich so natürlich nicht spielen.

Ich habe mir den Sattel angesehen, das sieht unauffällig aus, ich habe mir die Saitenlage der A-Saite angesehen und die ist auch völlig normal, so 3mm etwa wie die E-Saite (So richtig genau kann ich das nicht messen, hab da kein Werkzeug für).

Kann das eventuell daran liegen, dass die Saiten Müll sind oder hat jemand noch eine Idee?
 
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Sind die Saiten auch 1,5 Jahre alt? Dann wechsel die mal als erstes, und dann probiere es noch einmal.
Den Flageolet-Ton mit der Leersaite zu vergleichen, bringt im Übrigen nichts, die stimmen immer zu 100% überein, das ist Physik.

Du bist hier übrigens bei den E-Gittaren gelandet, ich lasse das mal verschieben...
 
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Hast du mal Saiten gewechselt? Bei alten Saiten kann sowas schon mal passieren...

EDIT: zu langsam :rolleyes:
 
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Sind die Saiten denn seit 1,5 Jahren drauf?
Bist du auf andere Saiten umgestiegen?
Wie war das denn vorher? Alles paletti?

Weil die Saiten "schnarren". Spielst du "anders", bzw. "fester"?
Wie ist denn der Hals eingestellt, bzw. wurde daran gedreht.?
 
Nein, es ist schon der zweite Satz Saiten mit dem das so ist. Das Problem könnte eventuell auch entstanden sein, weil die Gitarre mal umgefallen ist, nur erschließt sich nicht, warum das nur die A-Saite betreffen sollte.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Teste mal die Intonation mit im ersten Bund gegriffener Saite um den Einfluss des Sattels auszuschließen.
 
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Schon seltsam, dass da plötzlich auch die Saiten vor sich hin schnarren

Nur um sicherzugehen, die Stegeinlage sitzt noch richtig herum in der Brücke?
Falls die beim Saitenwechsel mal draußen war, ist so ein Ding ja in der Hitze des Gefechts auch schon mal fix verkehrt herum eingesetzt.
 
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Hallo an alle,

danke für die Tipps, vor allem Bund 1 mit 13 vergleichen, um Sattel auszuschließen, habe ich gar nicht dran gedacht.

Ich habe das Problem gefunden, es sind tatsächlich die Saiten. Ich habe jetzt Dadario Saiten drauf und die Intonation ist super.

Ich hatte von den vorher verwendeten, günstigen Saiten (Rose oder sowas) 3 Sätze. Deswegen hat der letzte Saitenwechsel nichts gebracht, waren halt dieselben Müllsaiten. Merkwürdig finde ich das Ganze aber immer noch: Wieso hat das verwendete Saitenmaterial Einfluss auf die Intonation? die Saiten werden doch alle aus demselben Material sein und die "zusätzlichen Zugkräfte" auf die Saiten durch runterdrücken auf den Bund sind nun ja nicht so groß als dass hier wirklich ein materialabhängiger Unterschied zu erwarten ist, aber scheinbar ja doch.
 

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