slugs
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Hallo,
ich spiele nun schon seitdem ich 12 bin E-Gitarre. Bis zu meinem 18 Lebensjahr hatte ich Gitarrenunterricht. Technisch mag ich einiges können, klar es gibt immer welche die besser sind. Aber ich bin kein blutiger Anfänger, sagen wirs mal so
Bis jetzt habe ich nie nach Noten gespielt bzw. Noten lesen richtig gelernt.
Wenn ich jetzt ein Stück vor mir habe, dann kann ich schon sagen, welche Noten da drauf sind. Dauert auch nicht mehr so lange die Noten zu identifizieren (solange ich mich im Violinschlüssel befinde) das jetzt aber dann aufs Gitarrengriffbrett rüberzubringen ist mir aber noch nicht gelungen.
Ich hab Noten eigentlich nie gebraucht (dachte ich zumindest) weil so irgendwie komponieren (ohne wirkliche Harmonielehrehintegründe) ging schon und improvisieren auch (entweder über die Blues Scale, oder über die Kirchentonarten, eigentlich beherrsche ich nur die Patterns von äolisch,ionisch,dorisch, phrygisch und mixolydisch, ich weiß irgendwie, dass e-äolisch und g-ionisch oder e-phrygisch gleich a-äolisch (also moll) sind, aber so wirklich warum? keine ahnung, ich kann nur die Patterns)
Aber irgendwie möchte ich nun doch wissen, wie Musik eigentlich funktioniert. Warum es gut klingt, wenn ich so und so improvisiere. Und eigentlich will ich wenn ich mein Griffbrett ansehe nicht mehr in Patterns denken, sondern lauter Noten sehen. Ich will nicht mehr, wenn es heißt, das Thema ist in A-Moll, einfach a-äolisch rauf und runter daddeln sondern wissen "aha! a-moll, da kann ich so etwas und so etwas spielen, weil das aus diesem und jenem harmonischen Zusammenhang gut klingt!"
Ich hab mir auch schon ein ziemlich gutes Buch über Harmonielehre gekauft Zum Buch
Habs auch schon bis zum Kapitel der Vierklänge gut durchgearbeitet. Intervalle und so sagen mir eigentlich schon etwas.
Aber mit der Zeit hab ich irgendwie die Motivation am weiteren lernen verloren, weil mir der Übergang vom gelernten zur Gitarre nicht gelungen ist.
Das liegt zum einen wohl am Übertragen der Noten vom Blatt aufs Griffbrett.
Zum anderen fehlte mir einfach die Praxis.
Gut dachte ich mir (es ist jetzt schon ein paar Wochen her, als ich das letzte mal ins Buch hineingesehen habe), dann mach ichs diesmal umgekehrt.
Ich besorgte mir ein Buch mit Jazz Songs von einem Kumpel und wollte mit dem allerersten Song beginnen.
Ich poste ihn mal
Nichts großes werden die meisten sagen.
Ich wollte folgendermaßen an die Sache rangehen.
Zuerst einmal die Rhythmussgitarre spielen. Dürfte ja nicht so schwer sein. Was ein b9 oder #13 Akkord ist weiß ich ja nun seit dem ich mich mit dem Buch beschäftigt hab.
Aber damit gehts ja schon los. Woher weiß ich jetzt, dass mit diesen notierten 7ern die maj7 oder die "normale" 7 gemeint ist?
Außerdem:
Ohne Guitarpro wäre ich niemals auf die Idee gekommen, dass ein Dm7b5 so aussehen könnte
Warum nicht? Naja, ich gehe bei der Bildung von Akkorden eigentlich immer folgendermaßen vor. Ich greife einen ganz normalen D-Moll Akkord Barrée im 5 Bund mit dem D auf der A-Saite als Grundton. Dann zähle ich mit Hilfe der D-Ionisch Tonleiter (die nun im 10. Bund auf der E-saite losgeht) welcher Ton die 5 ist und gehe einen Halbton tiefer und zähle welcher Ton die 7 ist. Wenn ich diese beiden Töne kenne versuche ich sie in den Barrée Akkord einzufügen. Das ist aber vom Greifen her teilweise unmöglich. Schon allein dann wenns ein 7b9#13 Akkord ist. Also müssen diese vereinfachten her, wie oben gepostet...
Also ist meine Vorgehensweiße solche Akkorde zu generieren fürn Arsch...
Ich denke, dass das je länger man sich damit beschäftigt einfacher wird. Aber als Anfänger in dem Gebiet erscheint mir das schon irgendwie schwer (da haben wirs wieder, würde ich Noten auf dem Griffbrett "sehen" dann wäre es vieleicht einfacher)
Gehen wir mal davon aus, die Rhythmusgitarre wäre aufgenommen: Ich will nun diese Noten da nachspielen.
Aber ich habe nie nach Noten gespielt. Ich will die Noten nicht wieder in Tabulaturen umschreiben, weil mir das nichts bringt. Mal abgesehen von der Findung der passenden Tonhöhe gibts da noch ein Problem. Die Tonlänge...
Ich weiß, was eine viertel, achtel, achtel punktiert, achtel triole und weiß der Geier Note ist
Aber mir fällt auf, dass ich mir schwer tue, die angezeigten Notenwerte nachzuklopfen (oder nachzuspielen [der Ton ist dabei immer der gleiche]) wenn ein Metronom nebenher läuft (selbst wenn es langsam ist). Jetzt könnte ich zwar die Noten in Guitarpro eintragen und das zeigt mir ja dann, wie ich das spielen soll.
Mach ich aber nicht! Ich will ja was lernen...
Puh, also ihr seht. Ich bin eigentlich noch am Anfang. (was hab ich eigentlich in den letzten 8 Jahren gemacht?!? )
Jetzt nochmal zu meiner Frage.
Wie gehe ich die ganze Sache am besten an (ohne dabei wieder die Motivation zu verlieren)? Mir ist klar, dass ich nicht alles auf einmal lernen kann. Aber es sollte doch keine mehreren Wochen dauern, bis ich so ein dämliches Stück, wie da oben vom Blatt spielen kann.
Eine Frage noch an die, die sich sehr gut mit Noten auskennen.
Wenn ich jetzt frage:kleine Terz von C# oder undezime von B oder Sexte von F
Kommen euch da die Noten sofort wie aus der Pistole geschossen in den Sinn, oder müsst ihr da kurz nachdenken? Macht ihr das im Kopf oder mit Hilfe einer Klaviatur/Griffbrett?
Ich will endlich raus aus dem Sumpf des Nichtverstehens von Musik
ich spiele nun schon seitdem ich 12 bin E-Gitarre. Bis zu meinem 18 Lebensjahr hatte ich Gitarrenunterricht. Technisch mag ich einiges können, klar es gibt immer welche die besser sind. Aber ich bin kein blutiger Anfänger, sagen wirs mal so
Bis jetzt habe ich nie nach Noten gespielt bzw. Noten lesen richtig gelernt.
Wenn ich jetzt ein Stück vor mir habe, dann kann ich schon sagen, welche Noten da drauf sind. Dauert auch nicht mehr so lange die Noten zu identifizieren (solange ich mich im Violinschlüssel befinde) das jetzt aber dann aufs Gitarrengriffbrett rüberzubringen ist mir aber noch nicht gelungen.
Ich hab Noten eigentlich nie gebraucht (dachte ich zumindest) weil so irgendwie komponieren (ohne wirkliche Harmonielehrehintegründe) ging schon und improvisieren auch (entweder über die Blues Scale, oder über die Kirchentonarten, eigentlich beherrsche ich nur die Patterns von äolisch,ionisch,dorisch, phrygisch und mixolydisch, ich weiß irgendwie, dass e-äolisch und g-ionisch oder e-phrygisch gleich a-äolisch (also moll) sind, aber so wirklich warum? keine ahnung, ich kann nur die Patterns)
Aber irgendwie möchte ich nun doch wissen, wie Musik eigentlich funktioniert. Warum es gut klingt, wenn ich so und so improvisiere. Und eigentlich will ich wenn ich mein Griffbrett ansehe nicht mehr in Patterns denken, sondern lauter Noten sehen. Ich will nicht mehr, wenn es heißt, das Thema ist in A-Moll, einfach a-äolisch rauf und runter daddeln sondern wissen "aha! a-moll, da kann ich so etwas und so etwas spielen, weil das aus diesem und jenem harmonischen Zusammenhang gut klingt!"
Ich hab mir auch schon ein ziemlich gutes Buch über Harmonielehre gekauft Zum Buch
Habs auch schon bis zum Kapitel der Vierklänge gut durchgearbeitet. Intervalle und so sagen mir eigentlich schon etwas.
Aber mit der Zeit hab ich irgendwie die Motivation am weiteren lernen verloren, weil mir der Übergang vom gelernten zur Gitarre nicht gelungen ist.
Das liegt zum einen wohl am Übertragen der Noten vom Blatt aufs Griffbrett.
Zum anderen fehlte mir einfach die Praxis.
Gut dachte ich mir (es ist jetzt schon ein paar Wochen her, als ich das letzte mal ins Buch hineingesehen habe), dann mach ichs diesmal umgekehrt.
Ich besorgte mir ein Buch mit Jazz Songs von einem Kumpel und wollte mit dem allerersten Song beginnen.
Ich poste ihn mal
Nichts großes werden die meisten sagen.
Ich wollte folgendermaßen an die Sache rangehen.
Zuerst einmal die Rhythmussgitarre spielen. Dürfte ja nicht so schwer sein. Was ein b9 oder #13 Akkord ist weiß ich ja nun seit dem ich mich mit dem Buch beschäftigt hab.
Aber damit gehts ja schon los. Woher weiß ich jetzt, dass mit diesen notierten 7ern die maj7 oder die "normale" 7 gemeint ist?
Außerdem:
Ohne Guitarpro wäre ich niemals auf die Idee gekommen, dass ein Dm7b5 so aussehen könnte
Code:
E||--1------||
B||--1------||
G||--1------||
D||--0------||
A||---------||
E||---------||
Warum nicht? Naja, ich gehe bei der Bildung von Akkorden eigentlich immer folgendermaßen vor. Ich greife einen ganz normalen D-Moll Akkord Barrée im 5 Bund mit dem D auf der A-Saite als Grundton. Dann zähle ich mit Hilfe der D-Ionisch Tonleiter (die nun im 10. Bund auf der E-saite losgeht) welcher Ton die 5 ist und gehe einen Halbton tiefer und zähle welcher Ton die 7 ist. Wenn ich diese beiden Töne kenne versuche ich sie in den Barrée Akkord einzufügen. Das ist aber vom Greifen her teilweise unmöglich. Schon allein dann wenns ein 7b9#13 Akkord ist. Also müssen diese vereinfachten her, wie oben gepostet...
Also ist meine Vorgehensweiße solche Akkorde zu generieren fürn Arsch...
Ich denke, dass das je länger man sich damit beschäftigt einfacher wird. Aber als Anfänger in dem Gebiet erscheint mir das schon irgendwie schwer (da haben wirs wieder, würde ich Noten auf dem Griffbrett "sehen" dann wäre es vieleicht einfacher)
Gehen wir mal davon aus, die Rhythmusgitarre wäre aufgenommen: Ich will nun diese Noten da nachspielen.
Aber ich habe nie nach Noten gespielt. Ich will die Noten nicht wieder in Tabulaturen umschreiben, weil mir das nichts bringt. Mal abgesehen von der Findung der passenden Tonhöhe gibts da noch ein Problem. Die Tonlänge...
Ich weiß, was eine viertel, achtel, achtel punktiert, achtel triole und weiß der Geier Note ist
Aber mir fällt auf, dass ich mir schwer tue, die angezeigten Notenwerte nachzuklopfen (oder nachzuspielen [der Ton ist dabei immer der gleiche]) wenn ein Metronom nebenher läuft (selbst wenn es langsam ist). Jetzt könnte ich zwar die Noten in Guitarpro eintragen und das zeigt mir ja dann, wie ich das spielen soll.
Mach ich aber nicht! Ich will ja was lernen...
Puh, also ihr seht. Ich bin eigentlich noch am Anfang. (was hab ich eigentlich in den letzten 8 Jahren gemacht?!? )
Jetzt nochmal zu meiner Frage.
Wie gehe ich die ganze Sache am besten an (ohne dabei wieder die Motivation zu verlieren)? Mir ist klar, dass ich nicht alles auf einmal lernen kann. Aber es sollte doch keine mehreren Wochen dauern, bis ich so ein dämliches Stück, wie da oben vom Blatt spielen kann.
Eine Frage noch an die, die sich sehr gut mit Noten auskennen.
Wenn ich jetzt frage:kleine Terz von C# oder undezime von B oder Sexte von F
Kommen euch da die Noten sofort wie aus der Pistole geschossen in den Sinn, oder müsst ihr da kurz nachdenken? Macht ihr das im Kopf oder mit Hilfe einer Klaviatur/Griffbrett?
Ich will endlich raus aus dem Sumpf des Nichtverstehens von Musik
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