Trestor
Registrierter Benutzer
Hallo Community,
Vorab
auch wenn Anfängergitarren oder für manche auch typische Zweit- oder Drittgitarren Online ne Millionen mal bewertet werden gebe ich meinen Senf nun auch noch dazu.
Es wird kurz und prägnant und ich werde nicht viele Worte für die Erklärung der Gitarre als solches verbrauchen, da sie sehr klassisch gehalten ist und keine besonderen Auffäligkeiten besitzt.
Die Gitarre ist von Thomann und ich habe sie vor dem Kauf nicht angespielt, da Harley Benton eine Thomann Eigenmarke ist und der Shop von denen schlappe 500km von mir entfernt liegt.
Sie soll als "Übergangsgitarre" herhalten bis ich armer Student das Geld für eine neue "hochwertige" Gitarre zusammen habe
Testobjekt
Die Haley Benton ST-20 WH (Thomann)
Verarbeitung
Die Lackierung ist makellos und in einem schönen (Vintage anmutenden) Perlweiß gehalten.
Beim Schlagbrett handelt es sich um ein 3-lagiges Kunststoffbrett.
Es ist schön weiß mit den typischen schwarzen Umrandungen.
Die Chromteile sind relativ matt und glanzlos
Der Hals der Gitarre ist mit Klarlack überzogen und fasst sich sehr schön an.
Auch mit schwitzigen Hände kann man problemlos spielen
Im Palisandergriffbrett befinden sich leider im 18. bis 22. Schmutzeinschlüsse und Lackspritzer und die Inlays schließen höhenmäßig nur halbwegs mit dem Brett ab.
Die Bünde sind relativ dünn (für meinen Geschmack zu dünn) und an den Ecken sehr scharf. Beim ersten Spielen habe ich mir den Finger dran geschnitten.
Doch sind die Bünde an den Ecken sehr schraftkantig, sodass ich mir beim ersten spielen den Finger aufgerissen habe.
Der Steg besteht aus Kunststoff und ist schlecht gefräst wodurch die tiefe E Saite ordentlich scheppert.
Die Mechaniken besitzen kaum Spiel und sind sehr gut einzustellen.
Das Vintage Style Tremolo funktioniert schwergängig, hört sich mäßig an und verstimmt die Gitarre nach 2-3 mal benutzen komplett.
Daher habe ich den Hebel abgeschraubt und die rückseitigen Federn festgedreht
Die Potis sind extrem leichtgängig, aber kratzen ein wenig.
Auffalig ist, dass bereits ab ca Stufe 3-4 auf den Volume Potis der Sound komplett aus ist.
Sound
Die 3 Single Coils (Clean, Verzerrt, Vintage) bringen einen eher dünnen Klang und sind eher für Country und Rock n' Roll Gitarristen geeignet.
Der Clean Sound ist gut und klingt schön, aber mit sehr wenig sustain
Der Vintage Sound ist sehr authentisch. Nicht insofern, dass er schön klingt, sondern insofern, dass er klingt wie beim Hillbilly der sich seine Klampfe im Heuschuppen selbst zusammengeschraubt hat. Ich persönnlich finde es ganz nett (auch wenn es wohl keine Absicht des Herstellers war)
Der Zerrsound überzeug garnicht. Er zerrt nicht richtig und klingt einfach noch zu clean
Rein akustisch (also ohne Verstärker) ist die Gitarre sehr laut (kann fast mit meiner Akustikgitarre mithalten) und liefert einen dünnen, aber zum rumprobieren ausreichenden Klang
Fazit
"80€ für eine E-Gitarre? Die meisten Gitarristen kaufen sich für den Preis ein einzelnes Pickup!"
-Ich, bevor ich die Gitarre bestellt habe
Für Anfänger sicherlich eine geeignete Gitarre, die für den Unterricht und shreddern im Wohnzimmer ausreicht.
Wer jedoch besseres gewohnt ist, sollte sich lieber etwas anderes zulegen.
Die 80€ Kaufpreis spürt man nämlich an jedem Bauteil.
Selbst die Bauteile die einen guten Eindruck machen, wirken irgendwie wenig zufriedenstellend.
Ich für meinen Teil werde sie noch ein wenig zum experimentieren und Geld sparen behalten.
Ich hoffe mein kleines Review-Debüt hat euch gefallen
Vorab
auch wenn Anfängergitarren oder für manche auch typische Zweit- oder Drittgitarren Online ne Millionen mal bewertet werden gebe ich meinen Senf nun auch noch dazu.
Es wird kurz und prägnant und ich werde nicht viele Worte für die Erklärung der Gitarre als solches verbrauchen, da sie sehr klassisch gehalten ist und keine besonderen Auffäligkeiten besitzt.
Die Gitarre ist von Thomann und ich habe sie vor dem Kauf nicht angespielt, da Harley Benton eine Thomann Eigenmarke ist und der Shop von denen schlappe 500km von mir entfernt liegt.
Sie soll als "Übergangsgitarre" herhalten bis ich armer Student das Geld für eine neue "hochwertige" Gitarre zusammen habe
Testobjekt
Die Haley Benton ST-20 WH (Thomann)
Verarbeitung
Die Lackierung ist makellos und in einem schönen (Vintage anmutenden) Perlweiß gehalten.
Beim Schlagbrett handelt es sich um ein 3-lagiges Kunststoffbrett.
Es ist schön weiß mit den typischen schwarzen Umrandungen.
Die Chromteile sind relativ matt und glanzlos
Der Hals der Gitarre ist mit Klarlack überzogen und fasst sich sehr schön an.
Auch mit schwitzigen Hände kann man problemlos spielen
Im Palisandergriffbrett befinden sich leider im 18. bis 22. Schmutzeinschlüsse und Lackspritzer und die Inlays schließen höhenmäßig nur halbwegs mit dem Brett ab.
Die Bünde sind relativ dünn (für meinen Geschmack zu dünn) und an den Ecken sehr scharf. Beim ersten Spielen habe ich mir den Finger dran geschnitten.
Doch sind die Bünde an den Ecken sehr schraftkantig, sodass ich mir beim ersten spielen den Finger aufgerissen habe.
Der Steg besteht aus Kunststoff und ist schlecht gefräst wodurch die tiefe E Saite ordentlich scheppert.
Die Mechaniken besitzen kaum Spiel und sind sehr gut einzustellen.
Das Vintage Style Tremolo funktioniert schwergängig, hört sich mäßig an und verstimmt die Gitarre nach 2-3 mal benutzen komplett.
Daher habe ich den Hebel abgeschraubt und die rückseitigen Federn festgedreht
Die Potis sind extrem leichtgängig, aber kratzen ein wenig.
Auffalig ist, dass bereits ab ca Stufe 3-4 auf den Volume Potis der Sound komplett aus ist.
Sound
Die 3 Single Coils (Clean, Verzerrt, Vintage) bringen einen eher dünnen Klang und sind eher für Country und Rock n' Roll Gitarristen geeignet.
Der Clean Sound ist gut und klingt schön, aber mit sehr wenig sustain
Der Vintage Sound ist sehr authentisch. Nicht insofern, dass er schön klingt, sondern insofern, dass er klingt wie beim Hillbilly der sich seine Klampfe im Heuschuppen selbst zusammengeschraubt hat. Ich persönnlich finde es ganz nett (auch wenn es wohl keine Absicht des Herstellers war)
Der Zerrsound überzeug garnicht. Er zerrt nicht richtig und klingt einfach noch zu clean
Rein akustisch (also ohne Verstärker) ist die Gitarre sehr laut (kann fast mit meiner Akustikgitarre mithalten) und liefert einen dünnen, aber zum rumprobieren ausreichenden Klang
Fazit
"80€ für eine E-Gitarre? Die meisten Gitarristen kaufen sich für den Preis ein einzelnes Pickup!"
-Ich, bevor ich die Gitarre bestellt habe
Für Anfänger sicherlich eine geeignete Gitarre, die für den Unterricht und shreddern im Wohnzimmer ausreicht.
Wer jedoch besseres gewohnt ist, sollte sich lieber etwas anderes zulegen.
Die 80€ Kaufpreis spürt man nämlich an jedem Bauteil.
Selbst die Bauteile die einen guten Eindruck machen, wirken irgendwie wenig zufriedenstellend.
Ich für meinen Teil werde sie noch ein wenig zum experimentieren und Geld sparen behalten.
Ich hoffe mein kleines Review-Debüt hat euch gefallen
- Eigenschaft
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