Epiphone: The Dot oder The Dot Studio?

Daric
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Hallo, ich komme eigentlich aus der Keyboarder- und Basser-Ecke, aber da es für die Band nützlich zu sein scheint, dachte ich mir, dass ich auch mal Gitarre lernen könnte. :)

Allerdings möchte ich natürlich nicht gleich die ganz schweren Geschütze auffahren, sondern erstmal ne günstige Einsteiger-Gitarre erwerben. Und zwar einen Gibson ES-Nachbau von Epiphone.

Die Frage ist nun nur noch welche...



Epiphone The Dot

Preis: 300€

+ Viele Einstellmöglichkeiten, da größere Elektronik
+ Besserer Klang

- vergleichsweise teuer
- etwas pompöses Aussehen


Epiphone The Dot Studio

Preis: 220 €

+ kein (meiner Meinung nach unästhetisches) Schlagbrett
+ Wenn das mit dem Gitarrespielen nichts für mich sein sollte, tut es im Geldbeutel nicht so weh
+ schlichtes Design

- keine Dot-Inlays
- wenige Klangeinstellmöglichkeiten



80€ mehr oder weniger sind für mich schon ein großer Unterschied, weshalb ich mir ziemlich unschlüssig bin... :gruebel:

Gibt es denn hier jemanden, der beide Gitarren mal angespielt hat und mir etwas erzählen kann, was für oder gegen die eine oder andere spricht? Danke sehr!
 
Eigenschaft
 
Hallo,
Deine Frage ist nicht leicht zu beantworten. Zufällig kenne ich beide Modelle und ich konnte in der Bespielbarkeit keine grossen Unterschiede feststellen. Mit der Elektrik hast Du natürlich recht, da ist die "studio" unterelegen.
Ich wollte damals meiner "Sammlung" eine Halb-Resonanz einverleiben und habe mich für die studio entschieden.
Beide klingen für mein Empfinden ähnlich, allerdings ist der trockene Ton aufgrund des "sustain-blocks" von einer solidbody kaum zu unterscheiden. Ich kenne Deine Anforderungen zu wenig, aber wenn 80€ für Dich wesentlich sind, kann ich die studio empfehlen - mit allen Einschränkungen bei semis in dieser Preisklasse.
Grüsse
 
Hey,

ich habe beide Epis getestet und bin von beiden Gitarren nicht begeistert gewesen. Ich würde dir empfehlen dich mal nache einer Ibanez As umzusehen. Die hat kein Schlagbrett und von der Verarbeitung meiner Meinung nach deutlich besser. Wenn für dich auch ein Gebrauchtinstrument in Frage kommen würde, wärst du bei der AS73 gebraucht mit 200€ gut dabei. Wäre für mich eine echte Alternative.
 
Ich persönlich würde als Besitzer einer Ibanez AS (allerdings 93) auch eher zur Ibanez als zur Epiphone raten. Ich habe ein paar Dots in den Händen gehabt, fand sie nicht schlecht, aber ich fand sie auch nicht so gut wie eben die Ibanez-Semis. Würde da vlt. zu einem ausgiebigeren Besuch beim Gitarrenhändler deiner Wahl raten. Selbst wenn du noch nicht spielen kannst, als Musiker wirst du wohl ein gewisses Öhrchen für den Klang der Instrumente haben.
 
Ich schließe mich meinen Vorrednern an. Die EPI Dots sind untere Kategorie (Holz, Hardware), entstehen nach dem Zufallsprinzip und sind ihren Preis nur wert, wenn man per Zufall ein rein zufällig entstandenes besseres Gerät erwischt. Steht halt Epiphone drauf = extreme Billigschiene vom Gibsonkonzern. Mehr nicht.

Nach meiner Erfahrung stellt Ibanez auch in den niederen Preissegmenten die qualitativ besseren Gitarren her. Ausnahmen bestätigen die Regel.
 
Hm, diese Montagsgeräre scheinen bei Epiphone ja recht häufig zu sein, was? Ein Kumpel von mir hat auch mal bei Ebay einen LP-Nachbau ersteigert, die so hervorragend klingt, dass er sie heute, fast 10 Jahre später immer noch spielt, obwohl er sich schon sonst was für Gitarren leisten könnte!


Worin besteht bei den Ibanez AS-Modellen die Staffelung? Ich seh hier ne AS 103 für 777€, ne AS 93 für 523€, ne AS 73 für 398€ und ne AS 53 für 279€. Sehen aber alle schonmal sehr interessant aus!

Und was zur Hölle ist eigentlich Sapele für ein Holz?? Hab noch nie davon gehört!
 
Worin besteht bei den Ibanez AS-Modellen die Staffelung? Ich seh hier ne AS 103 für 777€, ne AS 93 für 523€, ne AS 73 für 398€ und ne AS 53 für 279€. Sehen aber alle schonmal sehr interessant aus!

Genau darin besteht die Staffelung. 53, 73, 93, 103. Es wird halt alles nach und nach etwas schmuckvoller und Hardware und Hölzer werden von Modell zu Modell besser.

Und meine AS 93C NT ist den Epiphones im gleichen Preissegment, die ich bislang gespielt und besessen habe, verarbeitungstechnisch deutlich überlegen gewesen. Ton ist ja immer Geschmackssache.
 
Scheint, als hätte Ibanez wohl überall seine Finger drin. Wie schon gesagt, ich komm eigentlich aus der Basser-Ecke und da ist Ibanez ja auch ein großer Name. Ich dachte immer, dass Ibanez im Gitarrenbereich hauptsächlich für den Metal-Bereich produziert und wusste gar nicht, dass sie auch eine ganz andere Sparte bedienen!


Ich denke, dass es jetzt eine Ibanes AS 53 in schwarz werden wird. Danke für die Hilfe!
 
Ich dachte immer, dass Ibanez im Gitarrenbereich hauptsächlich für den Metal-Bereich produziert und wusste gar nicht, dass sie auch eine ganz andere Sparte bedienen!

Kommt halt immer drauf an, welche Zeitschriften und Anzeigen man liest und ob man sich informiert oder sich infomieren lässt .... ;) Ibanez produziert seit 40 Jahren E- und A-Saiteninstrumente vom teuren Profi- bis zum preiswerten Einsteigerbereich. Ebenso wie Yamaha haben sie es nach meiner Beobachtung immer geschafft, auch die "preiswerteren" Serien mit einer zuverlässigen Grundqualität auszustatten und damit ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis zu sichern. Was sehr vielen anderen Herstellern nicht unbedingt so gelingt.
 
Moin,

zur Epi noch eines: vor kurzem hatte ich eine neue Dot angespielt und so wie sie war, gleich wieder weggestellt (ebenso übrigens auch eine Epiphone Casino). Das ganze wirkte optisch wie - sorry - Holzbaukasten. Auch der Sound der Dot war dünn, irgendwas.

Damit man mich nicht missversteht: ich hatte eine chinesische 2005er Epiphone Dot CH, dazu eine japanische Epiphone Riviera Nat aus den Neunzigern. Beide Gitarren waren himmelweit von den heutigen hinsichtlich Bau, Bespielbarkeit, Klang und - ja, ich schreibe mal - so eine Art Mojo, entfernt.

Meiner Dot trauere ich sogar schon nach, ich Dussel habe sie verkauft.

Zwar kann man nicht verallgemeinern und muss zwingend testen, aber damals wie heute waren das alles Gitarren quasi "von der Stange".

Gruß Michael
 
ich bin mal gespannt, meine Casino ist heute angekommen, ob ich die dann auch gleich wieder zurück schicken muss, wär irgendwie schade ;)
 
Moin,

ich habe die Dot Studio vor 2-3 Jahren beim Händler ausgesucht

und mir recht schnell einen Knochensattel und eine ziemlich

perfekte Einstellung "verpassen" lassen. Seitdem ist die Dot-Studio

meine Wald-und Wiesen-Gitarre, auf der ich auch schnell mal ohne

Amp spielen / üben kann. Ich hab sie in worn Cherry, mit schwarzen

Mechaniken, je einem Ton und Volume-Regler. Sehr spartanisch das

Ganze, aber ich mag die Dot-Studio wirklich. Es gibt auch ein recht

nettes Review in einer Jazz-Zeitung (googlen), das ich bestätigen

kann. Viel Gitarre ohne Schnörkel fürs Geld, ich würd sie jeder No-

Name vorziehen. Aber vielleicht hab ich ein besonders gut verar-

beitetes Modell ? Sehr stimmstabil und auch mitten in der Nacht eine

schnell zu greifende Freundin :D

LG, Andreas
 
Ich schließe mich meinen Vorrednern an. Die EPI Dots sind untere Kategorie (Holz, Hardware), entstehen nach dem Zufallsprinzip und sind ihren Preis nur wert, wenn man per Zufall ein rein zufällig entstandenes besseres Gerät erwischt. Steht halt Epiphone drauf = extreme Billigschiene vom Gibsonkonzern. Mehr nicht.

Ich finde es ja echt sehr schade, das gerade Epiphone anscheinend solche Qualitätsschwankungen hat :(
Denn wenn ich jetzt nur nach dem Aussehen gehe, so hätte ich ja schon ganz gerne eine (rote) Epiphone Riviera oder eine weiße Dot, Riviera Custom P93 oder Wildkat aus der neuen Royale Edition.

Nur meine Dot Studio ist halt auch nicht so gut verarbeitet und die Potis eiern.
Is ja allerhand - meine extrem billige pinke Squier Bullet Strat für ca. 79 Euro ist besser verarbeitet als meine Dot Studio :D

Ich werde sowieso immer mehr und mehr zum Squier Fan, denn auch mein Bronco Bass ist recht solide verarbeitet. Nur leider baut Squier ja keine Semis mehr, so eine alte Starfire würde ich echt gerne mal ausprobieren.
 
Steht halt Epiphone drauf = extreme Billigschiene vom Gibsonkonzern

Moin,

ist das nicht wieder die typische "Epiphone-Verallgemeinerung" ? Ich habe 2 Epis,

die beide tadellos verarbeitet sind. Allerdings sind beide vom local Dealer, also

nicht von der "Kaufhaus-Stange" :D , und ich hab sie natürlich vorher auf Herz und

Nieren getestet und testen lassen ! Es gibt also auch von Epi wertige Gitarren, und

ich hatte auch schon von Squier "Montagsmodelle" in der Hand.

Richtig aber ist, wer eine vollwertige und mit vielen Regelmöglichkeiten ausgestattete

Semi haben möchte, sollte sich schon bei Ibanez und Co. umschauen. Mir taugt halt

die Dot-Studio mit ihrer einfachen Ausstattung und dem Worn Cherry Look. Kam bis

jetzt auch immer gut an, vom Sound und von der Optik.

LG, Andreas
 
...Es gibt also auch von Epi wertige Gitarren...

naja, vielleicht taucht ja meine 2005er Dot Ch durch Zufall irgendwo zum Verkauf wieder auf... Dann wüsste ich in diesem Falle sofort, was ich mache. Auch ohne Testen. :)
 

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