Empfehlung Toggle Switch für Les Paul Style

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Lasse ich mir also meine PRS SE Tremonti tunen, indem ich mir die USA Tremonti Tonabnehmer einbauen lasse. Schon beim Abholen meinte der Techniker, dass er dem Toggle Switch nicht ganz vertraut weil er Aussetzer hatte. Und tatsächlich, keine 5 Minuten hat die Gitarre die Probe überlebt. Beim ersten mal hin und her switchen zwischen Hals und Steg-PU ist der Gitarre der Saft ausgegangen. Sprich, der Steg PU hat nur noch bedingt Output an den Verstärker geliefert.

Leider hat der Techniker keinen Switch vorrätig gehabt, sonst hätte er sowieso auf Verdacht getauscht.
Ich bin jetzt einerseits ein wenig grantig auf die Qualität der verbauten Teile weil diese Gitarre noch nicht viele Betriebsstunden auf dem Buckel hat, andererseits ist das nicht das erste mal, dass der Toggle Switch Probleme macht. Das hatte ich auch schon mal einer Gibson.

Jedenfalls suche ich jetzt beim "großen T" nach Ersatz. --> Könnt ihr etwas empfehlen?
Es muss nicht das teuerste sein - vor allem wenn das auch nicht länger hält als die 5 EURO Schalter oder die Technik um nichts besser ist. Aber ich habe auch keine Lust, einmal im Jahr meine Gitarren zum Techniker zu bringen (und selber Löten müsste ich zuerst einmal lernen) oder bei Live Gigs eventuell ein Problem zu bekommen.
:)
 
Switchcraft. Ist aber teuer :)
 
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Switchcraft. Ist aber teuer
Hab ich auch ersatzweise bei meiner PRS SE Standard 24/08 verbaut, die scheinen ab Werk nicht die besten zu sein.....

Ich würde trotz "teuer" aber immer auch "preiswert" sagen, die Teile sind wirklich äußerst robust.
 
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... (und selber Löten müsste ich zuerst einmal lernen) ...

Dann übe das lieber erstmal beim Umbau eines Zweit- oder Bastel-Instruments. Das Hauptinstrument gibst Du wieder dem Profi, dann wird es auch gescheit gemacht. Oder willst Du auf der Bühne mit defekter Gitarre dastehen?
 
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Switchcraft. Ist aber teuer :)
30 EUR im Vergleich zu 400 EUR für die beiden Tonabnehmer halte ich für aushaltbar. :)
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Hab ich auch ersatzweise bei meiner PRS SE Standard 24/08 verbaut, die scheinen ab Werk nicht die besten zu sein.....

Ich würde trotz "teuer" aber immer auch "preiswert" sagen, die Teile sind wirklich äußerst robust.
du meinst die von PRS selber verbauten Schalter mit "scheinen nicht die besten zu sein"?
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Das ist eine sehr gute Einstellung, kann ich allen nur empfehlen. :opa:
BDX.
ich bin froh, wenn ich zum Üben komme. Es wäre zwar eine riesengroße Versuchung, jetzt Löten zu lernen (damit man nicht Üben muss, aber trotzdem Zeit in das Hobby steckt), aber nachdem die Zeit des Studierens und damit die Möglichkeit des "unendlich" Zeit zur Verfügung zu habens für alle möglichen Sachen schon länger vorbei ist..... :)
 
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Ich empfehle da immer das Göldo Toggle Switch mit den vergoldeten Kontakten, damit hast Du für lange Zeit keine Probleme mehr mit Korrosion.
 
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Mit Korrosion hatte ich bei Toggles eigentlich noch nie Probleme, bei 5-Weg-Schaltern schon öfter. Zumindest bei LP und ähnlichem, wo die Schalter oben liegen. Da läuft der Schweiß nicht so rein wie bei einer Strat, zumindest war das immer meine Vermutung.

Wie dem auch sei, bei den offenen Versionen liegt es gerade bei günstigen Gitarren meist eher daran, dass die Kontakte, die als Federbleche zugleich die Haltekraft ausüben, schlampig vorgebogen sind. Beim Toggle ist es ja so, dass sie eigentlich nichts einschalten, sondern ausschalten - in der Mittelstellung liegen beide Kontakte an, in Stellung Treble wird der Kontakt des NeckPUs nach außen gedrückt, und bei Rhythm umgekehrt der für den BridgePU. Der Fehler liegt nach meiner Erfahrung schlicht darin, dass die Bleche zu lasch anliegen. Meistens macht sich das schon dadurch bemerkbar, dass der Toggle in der Mittelposition Spiel hat bzw. sehr wenig Widerstand, wenn man auf nur einen der PUs umschaltet.

Vor allem der NeckPU ist beim typischen Rocker anfällig, wenn man (wie wohl die meisten) viel mit dem BridgePU spielt und die gItarre dann auch so abstellt. Dann reicht es bei einem zu wenig vorgebogenen Kontakt schon aus, wenn er sich mit der Zeit nur ein wenig mehr verbiegt, und dann wird er oft nicht mehr genug weit zurückfedern, um sauber am Mittelkontakt anzuliegen.

Von daher würde ich schlichtweg mal den Toggle ausbauen und die äußeren Kontakte etwas nach innen nachbiegen, evtl. auch mit einer Spitzzange im unteren Bereich des Blechs, um eine dauerhafte Verformung hinzubekommen. Wichtig: Auch wenn das Problem nur einen PU betrifft, muss man meistens beide Kontakte etwas nachbiegen, da sonst die Mittelstellung nicht mehr richtig zentriert ist und sich das Problem zur anderen Seite verschiebt.... Nur selten muss man auch die inneren Kontakte etwas nach außen biegen, aber da wirds dann schnell zum Geduldspiel, wenn man übertreibt und ein PU sich stattdessen gar nicht mehr ausschalten lässt. Bei meiner Electromatic hatte ich das Problem schon nach einer Woche, dort habe ich den (sicher auch billig eingekauften) Toggle inzwischen jedenfalls stabil zum Funktionieren gebracht, zugegeben nach 2 oder 3 Versuchen :sneaky:.

Das war zwar bisher die einzige Gitarre, bei der das in der Form aufgetreten ist, trotzdem versuche ich seither bei allen Gitarren mit diesen Dingern darauf zu achten, sie bei Nichtgebrauch mit dem Toggle in Mittelstellung in Ständer oder Koffer zu packen.

Gruß, bagotrix
 
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Das Problem hatte ich erst ein einziges mal. Da hat das Zurechtbiegen aber nur für zwei/drei Wochen geholfen, dann fehlte wieder der Kontakt, denn das Federblech war einfach nicht stark genug.
Wenn kein oder nur unzureichender Kontakt besteht, einfach mal das Toggle Switch ein paar mal beherzt hin- und herschalten - wenn es dann wieder funktioniert, ist Korrosion im Spiel.

Ich wohne 500 Meter vom Rhein entfernt, wir haben hier meist eine hohe Luftfeuchtigkeit. So sah bei mir z.B. das Toggle Switch aus einem Vintage Modified Jazzmaster nach zwei Jahren aus:

toggleCorrosion.jpg


Der Jazzmaster durfte die heimischen Räume in dieser Zeit kein einziges mal verlassen.
 
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Jedenfalls suche ich jetzt beim "großen T" nach Ersatz. --> Könnt ihr etwas empfehlen?
Bei meiner Epi LP hat der Toggle Switch nach 20 Jahren "den Geist aufgegeben".
Ich hab mir vor einem Jahr dann den von Harley Benton gekauft:

Bin mit dem Switch sehr zufrieden! Lässt sich knackig aber nicht zu stramm schalten. Macht keine Geräusche und bisher absolut keine Probleme.

Ich hab die beiden Switches auch verglichen, bis auf eine minimal andere Prägung an den Blechen konnte ich keinen Unterschied feststelle.
 
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Genau den von HB habe ich auch jetzt schon fast 6 Jahre in meiner Gibson LP Studio, geht wie geschmiert.
 
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