Der erste Schritt auf dem Pedalboard, wenn es eng wird…

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Der erste Schritt auf dem Pedalboard, wenn es eng wird…

Wer kennt das Problem nicht? Der Platz auf dem Pedalboard wird immer enger und enger, irgendwann hat man den absoluten Kabelsalat und am liebsten würde man, wenn es möglich ist, das eine oder andere Pedal gerne komplett aus dem Signalweg nehmen, weil im Bypass Modus das Pedal X doch nicht wirklich „true bypass“ ist. Darüber könnte noch Aufgabe x oder y übernommen werden.

Dieser Thread soll einfache Wege und einfache Lösungen aufzeigen, welche Helferlein es gibt, um solche Aufgabenstellungen sinnvoll mit Inhalt zu füllen, also um Platz zu schaffen und nicht sofort ein komplettes MIDI-System zu installieren.

Anfangen möchte ich mit meiner Boardlösung und dem RADIAL LOOPBONE TONEBONE MASTER LOOP CONTROLLER, was für ein Name. Das Gerät buffert zuerst das Eingangssignal und stellt einen permanenten TUNER Ausgang zur Verfügung. Danach steht ein einstellbarer Boost zur Verfügung. Auch ist der Knochen, wegen seiner umfangreichen „Remote Steuerung“ auch noch zukunftsfähig und muss auf dem Pedalboard nicht weichen, wenn es mal doch MIDI werden sollten

Damit habe ich einen Buffer, einen Booster und zwei Loops in einem Gerät, welches auch den Tuner aus dem Signalweg nimmt. Alles in allem eine sinnhaltige Lösung. Was mich stört ist das man ein 15V Netzteil benötigt, welche in vielen Netzteilen mit diversen Ausgängen nicht zur Verfügung steht. Der Knochen kommt im megastabilen Stahlgehäuse daher. Die Taster stehen dem in nichts nach. Auch innen drin sieht es wertig aus.
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Was habt ihr für Lösungen?
 
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Ein einfacher Weg ... Alles in einer Kiste ...

 
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*edit*
Einfach muss nicht gut und zielführend sein....
 
Grund: edit by C_Lenny -> Vollzitat Vorpost
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Dieser Thread soll einfache Wege und einfache Lösungen aufzeigen
Wozu dann die nichtssagenden Fotos? ;) (bis auf das erste)
Aber ein interessantes Thema.
Ich habe mir z.B ein Pre-Pedalboard gebaut für alles vor dem Amp.
Tuner, Comp., ParaEQ, Overdrive. Bei Bedarf kommt separat ein MultiFX in den Loop (Chorus, Delay, Hall).
Also anstelle von einem zu großen Board lieber zwei kleine (Pre und Post).
BDX.
 
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Wenn es auf dem Pedalboard zu eng wird gibt es mehrere Möglichkeiten…
1. Größeres Board (Grüße gehen raus an @DarkStar679 …)
2. Alles Unnötige vom Board schmeißen!!!
3. Nutzung von Multieffekten wie dem Line6 Helix, Boss MS-5, Eventide H9, … wo zig Effekte in einem Gehäuse untergebracht sind.
z.B. so:
IMG_0643.jpeg

oder so:
Myh84-74pw323ln3s72ne32dgkmswv.jpeg

4. Nutzung von mehreren Etagen/Boardebenen und ein Looper/Switcher, um die versteckten Pedale in den Signalweg zu schalten bzw.
5. Aufteilung der Pedale auf ein Pre-Amp- und FX-Loop-Board. Auch dafür benötigt man einen Midi Controller oder entsprechenden Switcher + Midi Switcher, der das FX-Board remote steuern kann (die Profivariante ist hier ein Rack mit Schubladen. Bei mir steht das FX-Board auf oder neben dem Amp:
IMG_0641.jpeg

IMG_0155.jpeg

IMG_0405.jpeg


Ein Looper/Switcher alleine hingegen, ist idR nur ein weiteres Teil auf dem Board, dass zunächst mal viel Platz verbraucht und keinen spart!
Von daher ist Lösung 2. IMO immer einzubeziehen.
Ein Looper/Switcher zur Steptanz-Minimierung ist immer ein valides Argument und wer Shoegaze/Ambient Sounds mit zig Effekten macht, kann damit auch Tone-Degradation eindämmen.
 
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Da ohne vernünftigen Buffer das Signal gerade bei größeren Boards überproportional leidet, ist hier für mich die Antwort immer: Guter Switcher! Egal ob groß oder klein, ein guter Switcher optimiert den Signalfluss, man kann mehrere Pedale gleichzeitig schalten und hat unbegrenzte Programmiermöglichkeiten. Am Ende des Tages kann ein Switcher aber nur für Platz auf dem Board sorgen, wenn man mit dem Ding alles machen kann, was man machen will. Von daher wäre ein Gerät wie der Tonebone aus dem ersten Post für mich blanke Platzverschwendung, da ich mit einem oder zwei Loops einfach nichts anfangen kann. Ebenso Platzverschwendung wäre bei mir ein Multieffektgerät. Damit diese effizient auf einem Board sind, müssen die schon einigermaßen umfänglich genutzt werden, was bei mir einfach nicht in Frage kommt. Sobald man aber beispielsweise Reverb, Delay und Modulation aus einem Multi holt, würde sich so ein Teil, gemessen an der Größe schon lohnen.
 
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ist hier für mich die Antwort immer: Guter Switcher!
Das sehe ich genau so!

Folgende Möglichkeiten muss mir optimalerweise hier ein Switcher liefern:
  • Buffer in Top Qualität (Buffer In, Buffer Out, Buffer FX-Loop)
  • Die In und Out Buffer müssen auch abschaltbar sein, den In-Buffer muss man auch auf Platz drei, hinter Loop 1 und 2 verschieben können (für Wah und Fuzz)
  • Geräuschloses schalten
  • Reihenfolge der Loops nach Presets programmierbar
  • Lautstärke Out nach Preset programmierbar
  • Galvanisch getrennte Ausgänge (für brummfreien Betrieb zweier Amps oder Amp und FX-Loop)
  • Phasenumschaltung
  • Kanal- und Funktionsumschaltung von Amps
  • Anschlüsse für Expressionpedal
  • Midi-Fähigkeit (für Amp und Pedale)
  • Einfache Programmierung der Presets
  • Auf einer Benutzerebene müssen Presetschalter und Pedal-Direktschalter nebeneinander möglich sein.
  • Solide aber leichte Bauweise.
Das alles hatte ich mit diesem Gerät hier:
Inzwischen habe ich das verkauft weil ich kaum mehr Pedale vor dem Amp spiele. Als ich ihn kaufte war er geringfügig günstiger, ich konnte aber sofort mein Lehle ABY-Switcher verkaufen da überflüssig.

Würde ich heute wieder einen etwas umfassenderen Pedalboard aufbauen wollen, würde ich zu diesem Gerät hier greifen aus der gleichen Familie aber kompakter gebaut:
Bei 599,- € muss ich hier auch nicht lange überlegen. Ich habe sowieso nie verstanden, dass Leute einen Haufen Geld für Einzelpedale ausgeben aber dann das Umfeld irgendeiner halbgaren Lösung überlassen. Spätestens wenn man alle möglichen Pedale an so einem Switcher angeschlossen hat und immer Ruhe im Sinne von Nebengeräuschen ist und man dazu noch die beste Signalqualität erhält, weiß man das zu schätzen. Tja und mit 9 V funktioniert sowas auch.

Musicomlab ist der Einstieg in die Oberklasse der Switcher. Top Signalqualität und Bedienung aber nicht den Preis von GigRig usw.

Alternative 2 ist ein guter Modeler mit dem ich alles vor und im FX-Loop des Amp mache. Keine weitere Pedale. Dafür habe ich den FM3 von Fractal.

Ich muss auch gestehen, dass das vorher zusammenstellen von Presets (die dann aber auf jedem Fall alles mit einem Klick schalten sollten) nicht so meine Welt ist. Ich bin da eher der spontane Typ und muss auch keine Top 40 Sounds abdecken. Ich brauche eine Handvoll Sounds bei denen ich mich wohlfühle und fertig. Daher habe ich auch den Switcher verkauft. Es war dennoch eine Umstellung ohne den geilen Switcher auch nur ein kleines Pedalboard zu betreiben. Plötzlich hat es plopp gemacht aus dem Speaker wenn ich ein Pedal direkt geschaltet habe, dass war ich nicht mehr gewöhnt.

Es sollte sich auch hier jeder selber prüfen, was für ein Board-Typ er ist. Dar tollste Switcher mit allen Möglichkeiten bringt einem nichts, wenn man dann die Presets nicht "baut" sondern lieber direkt schaltet. Es bringt auch nix wenn man gerne ständig an den Potis von Analog-Pedalen rumschraubt. Guten Buffer macht aber auch Sinn bei wenigen Pedalen die man direkt schaltet und den gibt es auch von Musicomlab:
 
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In meinem Profilbild sieht man ja, dass ich auch eher auf ein umfangreiches Board setze. Mit 10 + Effekten merkt man schnell, dass der Switcher vermutlich der wichtigste Part ist. Man muss damit alles so bedienen können, wie man es braucht, sonst nutzen die besten Effekte nicht. Ich bin ebenfalls kein ausgewiesener Preset-Nutzer. Da habe ich nur zwei oder drei, während ich die meiste Zeit Effekte zu- oder ausschalte. Und ja, kein Plöppen, kein Rauschen, keine ungewollten Lautstärkeunterschiede - das besorgt alles der Switcher. Hier sind auch die teureren Modelle zu durchaus moderaten Preisen gebraucht zu bekommen. Ich kann das G2 oder G3 von GigRig wärmstens empfehlen, ebenso wie die Quatermaster-Reihe.
 
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Hey,
Bin kein Board oder Effekt-Spezialist, aber ich benötige Live ein paar Sounds aus solchen Kistchen.
Dafür ist mein Board in zwei Segmente eingeteilt:

Segment eins sind die Effekte die ich vor dem Amp habe...ist nicht viel...Zerrer für Soli, Wah und Compressor.
Segment zwei sind die Effekte zum Einschleifen (bzw bei mir laufen die dann zu nem extra Amp weiter, damit der Hauptamp immer direkt, bzw nur mit den Effekten von Segment eins läuft)...das besteht aus Zoom G3 und nem TC Nova Repeater.

Das G3 kann alles was ich an Hall, Chorus, Phaser und Short Delays brauche in mir ausreichender Qualität und den Nova Repeater benutze ich für längere mit dem Tap-Taster getacktete Echos.

Das zusammen mit den vier Kanälen des Engl Blackmore deckt meine Welt vollkommen ab.

Boardgröße bleibt mit 30X60 cm noch überschaubar.

Gruß,
Bernie
 
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Es ist interessant, dass die bevorzugte Lösung von Platzproblemen auf dem Board für die meisten ein zusätzliches Gerät ist, das Platz und zusätzliche Kabel und Stecker benötigt, das sich sich umständlich programmieren lässt, wie ein Videorecorder in den 80ern, dabei aber nur wenig zusätzliche Funktionalität bietet. Die aufgerufenen Preise übersteigen ja auch schon gerne die von vollwertigen Modelern oder mehreren EInzelpedalen...

Wenn es Einzelpedale sein sollen, würde ich im ersten Schritt alles vom Board werfen, was nur ein "Must-Have" oder Hype ist, was ich aber nicht wirklich einsetzte. Dann würde ich diesen True-Bypass Quatsch mal kritisch überdenken, zumindest beim ersten Pedal auf dem Board. Dann brauche ich keine zusätzlichen Geräte/Buffer auf dem Board (und ein Buffer ist kein Hexenwerk, auch wenn das gerne propagiert wird).

Wenn ich wirklich komplexe und wechselnde Setups bräuchte, wäre ein Modeler ohne zusätzliche Pedale meine Wahl. Das ist kompakt, leicht und günstig. Außerdem kann ich da nicht nur Presets mit verschiedenen Effektketten realisieren, sondern auch mit komplett unterschiedlichen Effekteinstellungen. Die Programmierung ist meist wesentlich einfacher, als die eines Loopers/Switchers...

Gruß,
glombi
 
Ich sehe es ähnlich und hab da einen „radikalen“ Vorschlag der bei mir für Platz gesorgt hat und gleichzeitig einen Störenfried (für mich) beseitigt hat:

der Headstocktuner (tc electronic)
 
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Es ist interessant, dass die bevorzugte Lösung von Platzproblemen auf dem Board für die meisten ein zusätzliches Gerät ist, das Platz und zusätzliche Kabel und Stecker benötigt, das sich sich umständlich programmieren lässt, wie ein Videorecorder in den 80ern, dabei aber nur wenig zusätzliche Funktionalität bietet. Die aufgerufenen Preise übersteigen ja auch schon gerne die von vollwertigen Modelern oder mehreren EInzelpedalen...
Ich denke nicht, dass das hier der Tenor war. Viele hier sind große Fans von Looper/Switchern, aber eben nicht um ein kompakteres Board zu bekommen. Genau das Gegenteil wird idR erreicht: Ein Board mit Switcher wird komplexer und größer (es sei den, man lagert Pedale aus oder packt sie in Unterebenen…)
Wenn es Einzelpedale sein sollen, würde ich im ersten Schritt alles vom Board werfen, was nur ein "Must-Have" oder Hype ist, was ich aber nicht wirklich einsetzte. Dann würde ich diesen True-Bypass Quatsch mal kritisch überdenken, zumindest beim ersten Pedal auf dem Board. Dann brauche ich keine zusätzlichen Geräte/Buffer auf dem Board (und ein Buffer ist kein Hexenwerk, auch wenn das gerne propagiert wird).
Minimierung ist immer toneförderlich!
Das mit den Buffern ist leider so eine Sache.
Da gibt es von - bis und ein paar Pedale, die selber gebuffert sind, klauen ausgeschaltet Tone, weil der eingebaute Buffer shice ist.
Der reinen Lehre nach braucht man genau einen guten Buffer nach der Gitarre. Ist die Impedanz einmal runter, ist alles gut. Wenn danach dann schlechte Buffer werkeln, holt das auch kein noch so guter auf. Ein Switcher, der solche Tonesucker Pedal komplett aus dem Signalweg nimmt, ist dann die Alternative.
Wenn ich wirklich komplexe und wechselnde Setups bräuchte, wäre ein Modeler ohne zusätzliche Pedale meine Wahl. Das ist kompakt, leicht und günstig. Außerdem kann ich da nicht nur Presets mit verschiedenen Effektketten realisieren, sondern auch mit komplett unterschiedlichen Effekteinstellungen. Die Programmierung ist meist wesentlich einfacher, als die eines Loopers/Switchers...
Jaein…, kompakt, leicht und sogar günstig ist das schon, aber zum einen, ist alleine schon die Anzahl der vorhandenen Fußschalter immer zu gering. Man sollte, wenn möglich, so wenige Presets, wie nur irgend möglich nutzen, weil das ansonsten sehr schnell, sehr unübersichtlich wird. Die meisten „Presets“, die sich in der Praxis ergeben, unterscheiden sich im Detail auch nur durch ein Pedal, das an oder aus ist. Ich kenne keinen Modler/Multi FX, wo man die Fußschalter so programmieren kann, daß zum Manual/Stomp Modus parallel auch Presets geschaltet werden können. Jedes Einzelpedal, mit seinem eigenen Schalter, schafft dann eine enorme Flexibilität und erhöht die Anzahl, sofort zugänglicher Sound, um Faktoren.
Zum Anderen, schlummern zwar enorm viele digitale Pedal Klones in den Modelern, doch gerade bei Overdrives und noch mal mehr bei Fuzz Pedalen, findet man man nur die „typischen“ und auch die nicht unbedingt in der Qualität, die man sich vorstellt.

Looper/Switcher zu programmieren ist IMO immer simpler, als ein Modeler oder Multi FX. Alleine schon, weil das, was es an einem Switcher einzustellen gibt, nur ein Bruchteil von dem ist, was ein Modeler an Parametern mit sich bringt.
 
der Headstocktuner (tc electronic)

Ist wirklich praktisch und für Backstage oder in der Probe die Gitarre schnell durch zustimmen ok. Aber live auf der Bühne... Geht gar nicht (wenn man ihn dran lässt)! 😖

Tuner einfach im Loop Switcher oder MultiFX. 👌
 

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