Bugera V 55 HD Infinium

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Hallo,
da die Threads alle schon eine kleine Ewigkeit alt sind, eröffne ich mal einen neuen Thread.
Über den Bugera V 55 HD Infinium wurde schon viel geschrieben, und im Netz findet man reichlich Infos, diesbezüglich.
Von meiner Seite aus nur soviel; für den Preis ist dieser Röhrenamp total klasse, und egal ob Clean-Sound oder im Grain, der Amp erfüllt voll und ganz seine Aufgaben.

Angeschlossen ist er bei mir an einer 2x12' 4 Ohm Box, die mit einem ESA P13SR ( aus den 70er) 30 Watt Speaker und einem Celestion G12T Vintage bestückt ist. Beide Speaker (8 Ohm) sind parallel verdrahtet.

Was man im Netz nicht findet, das sind Infos wie man den Amp in die PA, oder einer aktiven Monitorbox bekommt, weil der Amp keinen zusätzlichen extra Ausgang dafür hat.
Die Lösung ist eine DI Palmer Pan01 Box.
Das Lautsprechersignal vom Amp in den Input der Palmer Box, und vom Output in die normale Speakerbox.
Ein weiteres Kabel mit XRL-Anschluss vom Balanced Output entweder in die PA und von da aus in den Monitor, oder vom Monitor in die PA. Beides, entweder / oder, ist problemlos möglich. Dabei auf die jeweilige Anschlüsse achten. Klinke oder XLR.

Noch etwas zum Amp. Der braucht eine Vorwärmzeit. Röhre halt. Dann aber entfaltet er seine volle Kraft, und die reicht aus.
Der Amp läßt sich gut einstellen, und man wird, bezüglich eines gewünschten Klanges, sicherlich fündig.
Auch das Fusspedal funktioniert ohne Tadel. Kein Knackgeräusche sind zu vernehmen.
Einzig, ist aber normal, dreht man den Grain hoch rein, dann rauscht es, was aber nicht störend ist, nach meinem empfinden.
Ein paar Fotos noch....
20250107_190721.jpg


20250107_190529.jpg


20250107_185237.jpg
 
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[...]Was man im Netz nicht findet, das sind Infos wie man den Amp in die PA, oder einer aktiven Monitorbox bekommt, weil der Amp keinen zusätzlichen extra Ausgang dafür hat.
Die Lösung ist eine DI Palmer Pan01 Box.[...]
Schau dir auch mal die Palmer PDI 03 JB an. Die hat auch gleich eine Speakersim.
Palmer PDI 03 JB

BDX.
 
Grund: Bezug via Zitat
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Danke Dir.
Hatte ich im Vorfeld angesehen, aber für meine Bedürfnisse zu viel des Guten. Doch wer es braucht ....., machen schon Sinn solche Boxen.
 
...da die Threads alle schon eine kleine Ewigkeit alt sind...

Hach ja. Bugera. Da war ja mal was. Wenn ich so in meine Sig schaue... :)


...Noch etwas zum Amp. Der braucht eine Vorwärmzeit. Röhre halt. Dann aber entfaltet er seine volle Kraft, und die reicht aus.

Ja, so habe ich meine beiden V55 in Erinnerung.

...Einzig, ist aber normal, dreht man den Grain hoch rein, dann rauscht es...

Ist bei der Körnigkeit so üblich... :great: :)

Würde echt mal wissen, was wohl aus meinen beiden, seinerzeit umgebauten V55 so geworden ist. :gruebel:
 
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@Stratspieler
Danke für Dein Post.
Der V 55 HD Infinium Topteil im Preis-Leistungsverhältnis, und was man dafür bekommt, unschlagbar.
Bezüglich dem Röhrensound muss sich dieser Amp nicht verstecken, wobei die angeschlossenen Speaker auch eine Rolle spielen.
 
...Bezüglich dem Röhrensound muss sich dieser Amp nicht verstecken,

Und nicht nur das. Auch bezüglich meines damaligen Umbaus der Tops: :whistle: :)

DSC01371.jpg


...wobei die angeschlossenen Speaker auch eine Rolle spielen.

Ja. Ich habe die V55 hinsichtlich ihrer Wiedergabeeigenschaften nicht als "feingeistige" Amps in Erinnerung. Aber sie erfüll(t)en jeden Anspruch, grundsolide bühnentauglich zu sein. :great:

DSC01192.jpg


Und von der Warte aus freue ich mich, dass es immer noch User gibt, die dem V55 frönen. :)
 
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Ja. Ich habe die V55 hinsichtlich ihrer Wiedergabeeigenschaften nicht als "feingeistige" Amps in Erinnerung. Aber sie erfüll(t)en jeden Anspruch, grundsolide bühnentauglich zu sein. :great:

Ich habe hier auch noch ein V55 Topteil stehen.

Clean durchaus gut. Im Vergleich zu sehr guten Amps etwas hart und flach, aber gemessen am Preis mehr als in Ordnung (m.E. vor allem im Triode-Modus).

Der Drive-Kanal ist OK solange man nicht zu viel Gain abruft. Etwas grob in der Struktur, für leichtes brizzeln und crunch aber auch noch OK. Mehr am besten über Pedals, die der amp ordentlich annimmt.

Reverb ist brauchbar, auch hier aber nicht übertreiben. Bei sehr hohem Anteil hört man schon, dass es ein Digitalhall ist (und auch da nicht High-End). Abseits von surf-sounds, Ambient-klangwelten oder reverb-feinschmeckergefilden aber ein praxistauglicher hall.

Alles in allem: Tolle Optik, brauchbarer Sound - gemessen am Preis sehr brauchbar. Von aussen erkennbar gut verarbeitet und offenbar auch durchaus zuverlässig, was die Technik betrifft.

Und das zu Gebrauchtpreisen von 125-175 €.

Aber der Amp muss trotzdem gehen, andere Amps die hier stehen klingen besser und zum rumstehen ist er zu schade.
 
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Aber der Amp muss trotzdem gehen, andere Amps die hier stehen klingen besser und zum rumstehen ist er zu schade.

Das Bessere ist immer des Guten Feind. So gingen dann seinerzeit meine beiden V55 auch. :)
 
Das Bessere ist immer des Guten Feind. So gingen dann seinerzeit meine beiden V55 auch. :)

Das ewige Equipment Karussell.

Aber es ist schon toll, für wie wenig Geld man heute gigtaugliche, brauchbar klingende Technik bekommt.

Steigen die Ansprüche, wird es dann schnell teu(r)er
 
Das ewige Equipment Karussell.

Kann, muss aber nicht, wenn man den Sound für sich gefunden hat.

Gestern erst wieder, Probetag, hat der Bugera gut abgeliefert.
Ich werden den V55 Infinium behalten.
 
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Ich habe auch einige Komponenten, die einen Fixpunkt darstellen.

Der V55 war es bei mir halt nicht, aber Geschmäcker sind zum Glück unterschiedlich. Ich sage "etwas hart im Sound", Du sagst vielleicht "ordentlicher punch". Du spielst andere Gitarren mit anderen Pickups und andere Speaker als ich mit dem Amp. Und hörst mit anderen Ohren in anderen Räumen.

Wie gesagt beileibe kein schlechter Amp, für das Geld sogar hervorragend. Wenn ich aber am Ende doch immer andere Amps anwerfe, ist die Entscheidung für mich halt klar.

Vielleicht höre ich ja auch unterbewusst das Preisschild mit. Kann ich auch nicht ausschließen.

Schon absurd, dass ich gerade ein reverb Pedal kaufen will, dass dreimal so viel kostet wie der amp auf dem Gebrauchtmarkt. Und am Ende macht das auch nur hall, was der amp quasi nebenbei auch an Board hat.
 
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Der V55 war es bei mir halt nicht, aber Geschmäcker sind zum Glück unterschiedlich.

Und das ist auch gut so, denn sonst würden sich ja alle Gitarristen gleich anhören.


Du spielst andere Gitarren mit anderen Pickups und andere Speaker als ich mit dem Amp. Und hörst mit anderen Ohren in anderen Räumen.

Da wird wohl der Hase im Pfeffer liegen.


Wie gesagt beileibe kein schlechter Amp, für das Geld sogar hervorragend.

Volle Zustimmung.


Wenn ich aber am Ende doch immer andere Amps anwerfe, ist die Entscheidung für mich halt klar.

Und wenn ich meine anderen Amps anwerfen, wobei ich die verschiedenen Amps für unterschiedliche Songs benutze, überwiegt der Bugera durch seine Wärme, die der Fender und der Vox nicht so hinzaubern.

Wenn ich bei Songs meine Fender Acoustasonic betreibe, dann über den Vox, weil der Fender zu lieblos ist, und der Bugera zu griffig.
Spielen wir Songs wo Verzerrung gebraucht wird, dann über den Fender, denn der kann es am Besten von meinen 3.

Wichtig ist nur, jeder findet den Sound für sich, bzw der Band, der den Nagel auf dem Kopf trifft.
In diesem Sinne ... :prost:
 
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Spielen wir Songs wo Verzerrung gebraucht wird, dann über den Fender, denn der kann es am Besten von meinen 3.
Geht es um den Champion 100?

Das wäre lustig, davon habe ich hier auch noch einen rumstehen, für abendliches "leises" Üben (ich komme beim Gitarrespielen mit Kopfhörern nicht klar).

Der ist nochmal ne ganze Ecke "härter" als der V55 und auch recht spröde, aber man kann den sehr gut mit einem dezent eingestellten Kompressor davor bändigen. Dann kommen bei auch bei sehr leisen Lautstärken sehr brauchbare Sounds raus - die Speaker kommen dem m.E. entgegen -, solange man den Clean-Kanal bzw. die modellierten Fender-Amps nutzt. Der Tweed Champ 57 hat irgendwie einen sehr eigenen Charme... nicht unbedingt sehr authentisch oder studioreif, aber durchaus spaßig.

Alles modellierte in Form von Marshall-Amps bis Metal Amps finde ich da ganz gruselig... aber auch hier können Geschmäcker ja abweichen.

Mit Sicherheit kein Gourmet-Amp, aber für diesen Zweck sehr praktikabel und vor allem sehr leicht. Die Effekte sind auch nur so gerade brauchbar, aber halt dabei und schnell eingestellt.
 
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Ja, es ist der Champion 100.
Den nutze ich im Clean-Sound-Kanal bei einigen Stücken, aber vorwiegend wenn Verzerrung gebraucht wird.
Da steht der Modelling-Knopf auf Metal, den man ja via Fußschalter bedienen kann.
Und auch hier ist mit ausschlaggebend welche Gitarre ich da spiele.
So liefert der Fender, auch bei identischer Einstellung (im Cleankanal), einen etwas anderen Sound, wenn ich zum Beispiel die Rickenbacker 330 Mapleglo, oder die Rickenbacker El Dorado bespiele, was logisch ist, da unterschiedliche Bauart und unterschiedliche Pickups ver-eingebaut sind.
Man (ich) probierte aus, welche Gitarre an welchem Amp den für mich besten Klang liefert.
Was geht, was nicht. Für meine Ohren.

Für Daheim und leise, da nutze ich den Vox MV Clean, der auch über Kopfhörer gut funktioniert, wenn es still sein muss. Vorgeschaltet habe ich da ein alten Bodentreter, den Zoom 505 Guitar. Für Daheim reicht das für mich.
 
Da steht der Modelling-Knopf auf Metal, den man ja via Fußschalter bedienen kann.
Und auch hier ist mit ausschlaggebend welche Gitarre ich da spiele.
Es ist doch immer wieder gut sich klarzumachen, dass es bei Gitarrenkram halt nicht objektiv gut und schlecht gibt, sondern nur Kontext und Geschmack.

Die Metal-Modelle habe ich ein par Mal kurz angetestet und immer wieder sehr schnell gelassen. Aber wat dem einen sin Uhl...
 
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Und deswegen ist es gut das es so viele verschiedene Amps mit unterschiedlichen Souds gibt. Da ist für Jedem was dabei.
Hinzu kommen da auch noch die unzähligen Bodentreter.
Und ja, ein wirklich schlecht gibt es nicht, denn es kommt immer drauf an was gesucht, bzw gebraucht wird.
 
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Und deswegen ist es gut das es so viele verschiedene Amps mit unterschiedlichen Souds gibt. Da ist für Jedem was dabei.
Hinzu kommen da auch noch die unzähligen Bodentreter.
Und ja, ein wirklich schlecht gibt es nicht, denn es kommt immer drauf an was gesucht, bzw gebraucht wird.

ich habe am Wochenende nochmal intensiv den Amp gespielt.

Was dem Amp m.E. extrem gut tut, ist ein Boost im Effektloop. Damit lebt der Clean-Kanal extrem auf und verliert dieses etwas spröde, eindimensionale...
 
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