Anschluss Helix LT an Mischpult - How to

rz259
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Hallo,

ich habe eine Frage zum Anschluss des Helix an die PA. Derzeit gehe ich mit dem XLR-Output in das Mischpult, von dort geht das dann an die PA sowie an eine aktive Monitorbox (PA110A) für mich. Auf dem Monitor habe ich auch noch alle Gesangsstimmen und die zweite Gitarre mit drauf.

Ich habe aber auch noch eine Headrush FRFR108 rumstehen, die könnte ich auch verwenden. Bei der FRFR108 gibt es auch einen Output - wäre es sinnvoll, das Helix an das FRFR108 anzuschließen und dann von dort aus in das Mischpult zu gehen? Oder gleich die FRFR108 als Monitorbox zu verwenden?

Wie macht ihr das?

Vielen Dank für eure Tipps,

Rudi

PS: Sollte ich im falschen Forum sein, dann bitte gerne verschieben.
 
Da die headrush deutlich besser als die Thomann Box ist, würde ich nur erstere verwenden, an einen Eingang den Helix, an den anderen den Monitormix ohne eigene Klampfe.
In die PA dann aus dem Helix direkt. Hat ja genügend Ausgänge...

Domg
 
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Ja daran habe ich auch schon gedacht, aber dann steht halt noch eine Box mehr herum;-) Meistens ist der Platz doch nicht so üppig.

Macht es überhaupt Sinn, von der Headrush in das Mischpult zu gehen? Aber wie gesagt, das ist dann natürlich das gleiche Problem, dann brauche ich zwei Boxen...
 
Die headrush ersetzt die PA110... also keine zwei Boxen rumstehend...

Von der Headrush weiter in die PA ist ungut, denn so verliert man den zweiten Eingang (auf den link werden beide Eingänge gemischt) sowie die von der PA unabhängige Lautstärkeregelung der headrush direkt am Helix.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich nehme an, dass Ihr keinen Mann am Mischer habe, und deswegen das komplette Signal des Gesangs und der anderen Gitarre auf dem Monitor habt .... Ihr mischt Euch quasi selbst während des Auftritts, dadurch, dass Ihr selbst Eure Lautstärke im Monitormix geeignet anpasst. Dies vorausgeschickt ...

Die Headrush ist optimiert für die Übertragung des reinen Gitarrensignals. Wie das gemischte Monitorsignal der PA darüber klingt, muss der Anwender entscheiden. Für mich klang darüber gemischte Musik (Backing-Tracks z.B.) immer ein bisschen bedeckt und dumpf. Deswegen meine ich, dass es besser wäre, die XLR-Ausgänge des Helix direkt an das PA-Mischpult anzuschließen und das Monitorsignal vom Mischpult zur PA110 schicken. Wenn dann noch ein reines Gitarrensignal benötigt wird, würde ich die 1/4"-TR-Ausgänge des Helix an die Headrush anschließen. Bei kleineren Auftritts-Lokalen wäre wahrscheinlich die Headrush alleine geeignet, das zu beschallen. Da muss die Gitarre nicht über die PA laufen.
 
Jajaja... ;-)
Weil ich die Kiste zwecks Reparatur kürzlich offen hatte, mal eine Runde Klugscheissen: Für E-Gitarre optimiert ist halt Marketing-Sprech.
De facto ist die Headrush eine Alto PA-Box mit einem sanften High-Cut ab 5kHz. Wer das nicht mag: Auf einer Platine hinterm Anschlußpanel sind Lötbrücken für headrush, verschiedene Alto Boxen und die Alesis Strike8. Umlöten und gut is. Ich persönlich drehe zum Musikhören einfach bissl Höhen rein und den Buckel bei 100Hz raus. Auch gut.

Für Bühnenmonitoring dagegen ist auf die Höhen gepfiffen und da geht das kleine Teil ganz gut ab und auch laut, wenn man nicht gerade BD oder E-Bass drüber laufen läßt. Kann man die thomann Box gegen vergessen. Drum mein Tip, die beiden Eingänge der headrush zu nutzen und Klampfe plus klampfenlosen Monitormix über diese eine Box laufen zu lassen.

Ich habe (zwar mit dem POD Go, aber ist ja letztlich beim Helix nix anderes) mit der headrush Gitarre pur und einem zusätzlichen Floormonitor (aus dem alles außer meiner Gitarre kam) gespielt, aber das ist tricky, wenn es um das Einschätzen der eigenen Lautstärke im Gesamtmix geht, weil sich das Pegelverhältnis Gitarre/Monitormix verändert, sobald man sich auf der Bühne bewegt und dann eben veränderliche Hörabstände zu den beiden Boxen hat. Danach habe ich nur noch eine Box mit zwei Eingängen verwendet, weil so der gesamte Mix aus einer Kiste kommt, ich meine Klampfe aber nach Gusto dazu mischen konnte, ohne dem Toni zu winken oder zum Mischpult zu marschieren. POD Go bietet da die nette Funktion, daß der Volumenregler nur das Monitorsignal regelt, während am FoH immer konstanter Pegel anliegt. Wird beim Helix sicher auch so gehen.

Wenn man allerdings eh mit dem Wischtelefon in der Tasch' den Digi-Mischer fernsteuert und den Monitor selber macht, kann man sich die zweite Strippe zur headrush natürlich sparen.


domg
 
boisdelac
  • Gelöscht von C_Lenny
  • Grund: Userwunsch
das ist tricky, wenn es um das Einschätzen der eigenen Lautstärke im Gesamtmix geht, weil sich das Pegelverhältnis Gitarre/Monitormix verändert, sobald man sich auf der Bühne bewegt und dann eben veränderliche Hörabstände zu den beiden Boxen hat.
Das ist sicher richtig, aber auch Geschmackssache.

Ich fand es immer ganz praktisch, mir den persönlichen "Monitormix" zwischen Gitarre und Band zu ändern, indem ich mich ein bisschen hin- und herbewege.Beim Solo gings in den "Strahl", und bei den einfacheren Geschichten raus, um dem Bandsound zu lauschen. Und die eigene Lautstärke im Gesamtmix einzuschätzen, ist ja nur notwendig wenn man a) als Gitarrist zugleich auch von der Bühne den PA-Mix machen muss (was mir persönlich echt den Spaß nehmen würde) oder b) kein rechtes Vertrauen zum PA-Menschen hat o_O. Das sollte man dann aber vielleicht mal grundsätzlich mit diesem besprechen...

Gruß, bagotrix
 

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