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herbieschnerbie
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Guten Tach und herzlich willkommen zu meinem Review zum
Mesa/Boogie Walkabout
Fakten:
Einleitung
Habe mich glaube ich im Mai letzten Jahres nach einer Alternative für mein Trace Elliot V-Type Topteil umgesehen, welches vor allem kleiner und leichter ist, da ich zwei mal die Woche bei unterschiedlichen Bands probe. Klanglich war ich nicht direkt unzufrieden aber wenn man schonmal dabei ist kann man ja seinen Sound weiter optimieren.
Konstruktion
Der Amp sitzt in einer kleinen Metallbox welche nur 31 cm breit, zwei Höheneinheiten also etwa 9 cm hoch und 34 cm tief ist. Das Metall ist bis auf die Front, welche aus gebürstetem Metall besteht, schwarz lackiert. Neben den Eingängen für aktive und passive Bässe ist der Gain-Regler, dann fängt der erste Teil des 'einfachen' EQs an:
Ein Regler für Bässe und einer für Mitten, der laut Anleitung ein passiver Regler ist. Ich schreibe laut Anleitung, weil passiv m.E. bedeuten würde, dass man die Mitten nur cutten könnte. Mit diesem Regler kann man die Mitten aber nur boosten.
Nun folgt ein semi-parametrischer Equalizer mit drei Bändern. Die jeweils abgedeckten Frequenzen lesen sich wie folgt: 30 - 300Hz, 200 - 2khz und 1,2kzh - 12 khz. Jedes Band lässt sich um 15db boosten oder cutten. Die Filtergüte ist recht hoch (also schmalbandig, richtig? ).
Auf der rechten Seite bleibt jetzt nur noch der 'normale' Höhenregler, ein Regler um die Lautstärke des DIs zu regeln und der Masterregler.
Auf der Rückseite befinden sich die Speakeranschlüsse, die Effektschleife sowie dem DI-Out. Außerdem ist hier die Sicherung platziert.
Der Verstärker hat an jeder Seite Lüftungsschlitze und hinten befindet sich der Lüfter.
Sound und so
Der Verkäufer bei Beyers-Music bzw. Guitar Center Cologne meinte damals Mesa/Boogie klänge wie Ampeg, nur dass man noch jede Note genau raushören könne.
Ich finde das trifft das Ganze ziemlich gut. Der Walkabout ist ein sehr charakterstarker Verstärker, der wenn man die Röhren in die Sättigung fährt viel Wärme, leichte Kompression und auch Verzerrung bietet, einem aber keine Spielfehler verzeiht. Starke Verzerrung ist aber weniger meine Sache. Ich stelle das Gain kurz bevor es in die Verzerrung aufbricht und so klingt er meiner Meinung nach auch am besten! So erreicht man den fetten Röhrenklang der überall so angepriesen wird.
Dazu kommt der extrem musikalische Equalizer der nicht besser sein könnte. Mit dem einfachen Equalizer (Bass, Mid, Treble) lässt sich der Sound grob aber effektiv einstellen. Mit dem angeblich passiven Mittenregler lässt sich der Sound ganz einfach etwas 'furziger' gestalten. Ich benutze diesen Regler aber nur sehr dezent. Zum Beispiel spendiere ich damit meinem Sandberg Preci immer ein paar Mitten.
Hat man seinen Sound grob eingestellt kann man das Ganze mit dem parametrischen Equalizer verfeinern. Ich allerdings cutte nur bei 30 Hz ein wenig weil der Walkabout doch recht bassstark ist! Ich versuche so der Bassdrum aus der Quere zu gehen. Natürlich kann man so auch ganz leicht den Sound den Räumlichkeiten anpassen.
Die geringe Leistung sollte übrigens niemanden abschrecken. Ich gehe mit dem Master-Regler selten über 12 Uhr!
Fazit
Von Alibi-Röhren keine Spur, hier bekommt man den puren Röhrensound der meiner Meinung nach jede Ampeg Vollröhre in die Tasche steckt!
Von den klanglichen Möglichkeiten abgesehen kann der Walkabout aber zugegeben nicht wirklich viel. Das DI klingt zwar fantastisch ist allerdings vom Master-Regler abhängig. Das gleiche gilt für die Effektschleife, was wirklich upraktisch ist! Man muss den Sound also wirklich lieben (was ziemlich leicht fällt...)!
Deshalb meinerseits nur eine bedingte Kaufempfehlung, zumal Boogie-Equipment hier in Europa echt überteuert ist.
Zu guter letzt ein Link zu einem Soundbeispiel vom letzten Studioaufenthalt (aufgenommen mit einem Yamaha BB2005 + Warwick Black Labels).
Für detailliertere Bilder und mehr Infos verweise ich auf die Mesa/Boogie-Homepage.
Mesa/Boogie Walkabout
Fakten:
- Aktiv- und Passiveingang
- Gain-, Bass-, Mid-, Treble-, DI-Level- und Masterregler, sowie ein semi-parametrischer EQ mit drei Bändern
- Effektschleife
- DI-Output (+Ground Lift-Schalter)
- Zwei Speakerausgänge
- 300 Watt an 4 Ohm (bzw. 165 Watt an 8 Ohm)
- Röhrenvorstufe
- Transistorendstufe mit Treiberröhren
- etwa 7 kg schwer
Einleitung
Habe mich glaube ich im Mai letzten Jahres nach einer Alternative für mein Trace Elliot V-Type Topteil umgesehen, welches vor allem kleiner und leichter ist, da ich zwei mal die Woche bei unterschiedlichen Bands probe. Klanglich war ich nicht direkt unzufrieden aber wenn man schonmal dabei ist kann man ja seinen Sound weiter optimieren.
Konstruktion
Der Amp sitzt in einer kleinen Metallbox welche nur 31 cm breit, zwei Höheneinheiten also etwa 9 cm hoch und 34 cm tief ist. Das Metall ist bis auf die Front, welche aus gebürstetem Metall besteht, schwarz lackiert. Neben den Eingängen für aktive und passive Bässe ist der Gain-Regler, dann fängt der erste Teil des 'einfachen' EQs an:
Ein Regler für Bässe und einer für Mitten, der laut Anleitung ein passiver Regler ist. Ich schreibe laut Anleitung, weil passiv m.E. bedeuten würde, dass man die Mitten nur cutten könnte. Mit diesem Regler kann man die Mitten aber nur boosten.
Nun folgt ein semi-parametrischer Equalizer mit drei Bändern. Die jeweils abgedeckten Frequenzen lesen sich wie folgt: 30 - 300Hz, 200 - 2khz und 1,2kzh - 12 khz. Jedes Band lässt sich um 15db boosten oder cutten. Die Filtergüte ist recht hoch (also schmalbandig, richtig? ).
Auf der rechten Seite bleibt jetzt nur noch der 'normale' Höhenregler, ein Regler um die Lautstärke des DIs zu regeln und der Masterregler.
Auf der Rückseite befinden sich die Speakeranschlüsse, die Effektschleife sowie dem DI-Out. Außerdem ist hier die Sicherung platziert.
Der Verstärker hat an jeder Seite Lüftungsschlitze und hinten befindet sich der Lüfter.
Sound und so
Der Verkäufer bei Beyers-Music bzw. Guitar Center Cologne meinte damals Mesa/Boogie klänge wie Ampeg, nur dass man noch jede Note genau raushören könne.
Ich finde das trifft das Ganze ziemlich gut. Der Walkabout ist ein sehr charakterstarker Verstärker, der wenn man die Röhren in die Sättigung fährt viel Wärme, leichte Kompression und auch Verzerrung bietet, einem aber keine Spielfehler verzeiht. Starke Verzerrung ist aber weniger meine Sache. Ich stelle das Gain kurz bevor es in die Verzerrung aufbricht und so klingt er meiner Meinung nach auch am besten! So erreicht man den fetten Röhrenklang der überall so angepriesen wird.
Dazu kommt der extrem musikalische Equalizer der nicht besser sein könnte. Mit dem einfachen Equalizer (Bass, Mid, Treble) lässt sich der Sound grob aber effektiv einstellen. Mit dem angeblich passiven Mittenregler lässt sich der Sound ganz einfach etwas 'furziger' gestalten. Ich benutze diesen Regler aber nur sehr dezent. Zum Beispiel spendiere ich damit meinem Sandberg Preci immer ein paar Mitten.
Hat man seinen Sound grob eingestellt kann man das Ganze mit dem parametrischen Equalizer verfeinern. Ich allerdings cutte nur bei 30 Hz ein wenig weil der Walkabout doch recht bassstark ist! Ich versuche so der Bassdrum aus der Quere zu gehen. Natürlich kann man so auch ganz leicht den Sound den Räumlichkeiten anpassen.
Die geringe Leistung sollte übrigens niemanden abschrecken. Ich gehe mit dem Master-Regler selten über 12 Uhr!
Fazit
Von Alibi-Röhren keine Spur, hier bekommt man den puren Röhrensound der meiner Meinung nach jede Ampeg Vollröhre in die Tasche steckt!
Von den klanglichen Möglichkeiten abgesehen kann der Walkabout aber zugegeben nicht wirklich viel. Das DI klingt zwar fantastisch ist allerdings vom Master-Regler abhängig. Das gleiche gilt für die Effektschleife, was wirklich upraktisch ist! Man muss den Sound also wirklich lieben (was ziemlich leicht fällt...)!
Deshalb meinerseits nur eine bedingte Kaufempfehlung, zumal Boogie-Equipment hier in Europa echt überteuert ist.
Zu guter letzt ein Link zu einem Soundbeispiel vom letzten Studioaufenthalt (aufgenommen mit einem Yamaha BB2005 + Warwick Black Labels).
Für detailliertere Bilder und mehr Infos verweise ich auf die Mesa/Boogie-Homepage.
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