XaserIII
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Hallo liebes Musiker-Board,
ich habe hier sozusagen als Dankeschön eine Liste an verschiedenen PCI(e) / Firewire / USB Audio-Interfaces zusammengestellt, sortiert nach Anwenderbereich und jedes mit einigen Grundinformationen. Ich hoffe die Liste hilft euch zumindest ein wenig bei der Entscheidung
Was ist ein Audio-Interface und wozu brauche ich eines?
Ein Audio-Interface ist ganz einfach ausgedrückt ein Gerät, dass ein Tonsignal, welcher Form auch immer, über eine Schnittstelle in deinem Computer dieses Signal zur weiteren Bearbeitung an eine Audio-Bearbeitungs-Software weiterleitet. In dieser Software (meist eine Digital Audio Workstation DAW genannt) kann man dann verschiedene Ton-Spuren zu einem Song zusammenführen und z.B. als Wave oder einem MPEG (mp3 oder mp4) Format gespeichert werden. Damit das Programm das Eingangssignal auch versteht, wandelt das Interface das (meist) analoge Eingangssignal über einen Analog-Digital-Wandler (A/D Wandler) in ein digitales Signal um. Leider konnte ich keinen Post / Artikel finden, der das schön und einfach erklärt, ich werde es vielleicht selbst irgendwann mal nachliefern, sollte ich einfach nur blind sein, bitte schickt mir eine PN und ich werde es unverzüglich nachtragen . Natürlich gibt es viele Details, die die Qualität eines solchen Interfaces ausmachen und deswegen sollte man sich erst einmal ganz sicher sein, was man jetzt und vielleicht in der Zukunft aufnehmen will.
Worauf muss ich beim Kauf eines Audio-Interfaces achten?
Audio-Interfaces bieten eine GIGANTISCHE Möglichkeit an eingebauten Features, deswegen sollte man wissen, was man eigentlich haben will. Hier einmal drei standard Situationen:
1. Gesang mit einem Mikrophon
Wenn man Sprache, Gesang oder Stimme im Allgemeinen aufnehmen möchte, so passiert dies normalerweise mit einem Großmembran-Mikrophon. Heutzutage gibt es schon günstigere Varianten (oft als Plug'n'Play angebotene "Podcast" Varianten"), welche ein USB-Audio-Interface bereits eingebaut haben und direkt mit dem PC verbunden werden können. Die Qualität dieser Mikrophone ist umstritten, für Podcasts ist es in den meisten Fällen sicherlich ausreichen, bei Gesang wird es aber schon schwieriger. Ein unumstrittener Fakt ist jedoch, dass das Interface direkt im Mikrophon drin-steckt und deswegen nichts anderes Aufnehmen kann. Wer also mehrere Instrumente / Mikrophone gleichzeitig aufnehmen oder Verschiedene Mikrophone ohne integriertes Interface aufnehmen möchte, muss letztendlich zum Audio-Interface greifen.
Bei der Aufnahme des Mikrophons ist es besonders wichtig, dass das Interface einen eingebauten Mikrophon-Vorverstärker hat, sofern man keinen externen oder einen in einem Mischpult verbaut hat. Der Vorverstärker, wie der Name schon sagt, verstärkt das Signal um einen geringen wert, damit es im A/D-Wandler und dann im PC auch laut genug ankommt. Ist dieser von minderer Qualität hört sich das Ausgangssignal dumpf, verzerrt verwischt oder sogar knisterich (lustiges Wort^^) an.
2. Ein Instrument wie eine Gitarre oder Bass
Nun, warum Gitarre oder Bass sollte klar sein, die meisten Leute suchen immer noch verzweifelt nach der Buchse bei der Klassischen Geige . Spaß bei Seite, der Grund warum gerade E-Gitarre oder E-Bass ist, dass ihr Signal eine hohe Impendanz hat (kurz: Impendanz ist die Wechselstrom äquivalente zum Gleichstrom) deswegen gibt es Interfaces die einen besonderes Hi-Z (Z ist das physikalische Symbol für Impendanz) haben. Auch hier müsste man sich ein bisschen genauer mit der Technik der Tonabnahme von Bass und Gitarre und dem Hi-Z Eingang beschäftigen, um die genaue Funktionsweise zu verstehen. Meistens reicht jedoch zu wissen, dass man wenn man sein Instrument direkt an das Interface anschließen will, man einen Hi-Z Eingang braucht / haben sollte.
Man sollte jedoch auch immer daran denken, dass bei einem direkten Anschließen der Gitarre an das Audio-Interface Klang-Boni durch Verstärker und Box verloren gehen, deswegen nutzen viele Leute auch Großmembran-Mikrophone um ihre Box aufzunehmen, wodurch der Klang erhalten bleibt. Man muss jedoch auch sagen, dass es Mittlerweile sehr gute Software gibt, welche viele der bekanntesten Verstärker- und Boxen-Sounds nahezu perfekt simulieren.
3. Ein MIDI-Keyboard / Synthesizer
Sollte man zu Hause noch ein tolles MIDI-Keyboard rumstehen haben, dass ein super Spielgefühl hat und man diesen am PC haben will, benötigt man natürlich ein MIDI-Interface, welches auch in vielen Audio-Interfaces mit integriert ist. Ich bin kein MIDI-Spezialist jedoch kann ich so viel erklären, dass MIDI (Musical Instrument Digital Interface) digitale Pakete sendet, welche Informationen über Ton aber auch Anschlagsstärke und Instrumenteneinstellungen beinhalten. Da dieses Signal schon Digital ist fällt also die Funktion des A/D-Wandlers weg, jedoch findet man heute kaum Rechner, die einen dicken MIDI-Anschluss hat . Jetzt kommt noch die Theorie von "Low Jitter MIDI" mit der sich manche Interfaces rühmen. Low Jitter (engl. für fluktuieren) soll also für besonders problemfreie und klare (?) Signalübertragung zuständig sein. Nunja ist jedem selbst überlassen ob ers glaubt oder nicht (Achja, sollte ich hier gerade totalen Müll erzählt haben tut es mir Leid und bitte, bitte berichtigt mich )
Okay das waren die drei gängigsten Fälle. Natürlich gibt es Interfaces, die noch mehr bieten, was z.B. die Ausgabe von Ton über eine Anzahl von Line-Outs und weitere D
digitale Schnittstellen wie SPDIF coaxial oder optisch. Wer davon allerdings noch nie wirklich gehört hat bzw. nicht weiß was das ist, braucht es vermutlich auch nicht. Ein besonderes Feature, dass vor allem bei den teureren Interfaces gefunden wird und auf das ich eingehen möchte, weil es sehr wichtig ist sollte man bedenken sein Studio eventuell später noch auszubauen, ist die ADAT-Schnittstelle, welche es erlaubt, das Interface ohne große Probleme um einige Kanäle zu erweitern.
Welchen Anschlusstyp?
Normalerweise hat man nur die Auswahl zwischen einem, maximal zweien der normalen Anschlusstypen zur Auswahl. Sollte man sich dennoch brennend dafür interessieren, wo die Vorteile der verschiedenen liegen, hier eine kleine Übersicht.
Vorweg: Bei Datenraten gilt Mbps = Megabit per second, MB/s = Megabyte per second. Dabei gilt: 1 MB/s = 8Mbps.
Um mal eine Idee davon zu geben, welche Datenrate ein Interface für eine Tonspur benötigt, wir ein bisschen Mathematik: Ein quantitativ guter A/D-Wandler hat eine Datenmenge von 24bit bei einer Abtastrate von 192kHz. Ohne es genauer zu erklären, dass heißt dass diese Tonspur eine Datenrate von 24bit * 96Hz = 2,3 mpbs = 0,288 MB/s es ist also relativ wenig Datendurchsatz von nöten für ein relativ gutes signal .
Ein schöner Artikel, der die theoretischen Geschwindigkeiten der verschiedenen Ports vergleich findet sich auf macspeedzone.com oder auf Wikipedia. Dies sind jedoch alles quantitative daten, keine qualitativen daten. Die Latenz beschreibt eine Zeit, die benötigt wird, bis das Signal einen gewissen Weg zurück gelegt hat, dementsprechend, je kleiner die Latenz, desto besser. Ein toller Beitrag wurde von ars ultima zum Thema Latenz verfasst.
1. USB
Der Universal Serial Bus ist standard bei allen modernen PCs; heute noch in USB2.0 morgen gibt es dann schon USB3.0 . Der Vorteil dieses Anschlusstypes ist, dass das Interface nicht fest im PC verbaut ist und quasi an jedem PC verwendet werden kann - vorausgesetzt man hat funktionierende Treiber, welche ein Kritischer Punkt bei dem Kauf eines Interfaces sind. Die Geschwindigkeit ist bei USB allerdings so ein Ding. Gehen wir vom aktuellen USB2.0 aus, kann es theoretisch bis zu 60MB/s an Daten übertragen, meist wird es jedoch im 12MB/s Modus betrieben. Ein weiteres Problem liegt darin, dass dies die theoretischen Maxima der jeweiligen Modi sind und der tatsächliche Datendurchsatz darunter liegt. Genauere Werte werde ich versuchen nachzuliefern, sobald ich mich genügend eingelesen habe. Letztendlich sei jedoch gesagt, dass USB für fast alle Anfänger / Fortgeschrittenen Interfaces ausreicht.
2. FireWire
Der FireWire Bus (Anschluss) ist ein mehr oder weniger von Apple entworfener Anschluss, welcher in verschiedenen Datenraten-Ausführungen existiert. Da Apple früher der fast unumstrittene Künstler Computer war, ist es auch nicht sonderlich verwunderlich, dass noch immer einige Interfaces besonders in der teureren Ecke auf FireWire statt USB setzen. Die im Moment gängigste Version ist FireWire 800, welche 800 Mbps Datenrate schafft, umgerechnet wären das knapp 100Mb/s . Firewire gibt es natürlich noch schneller ich habe jedoch noch Audio-Interface gesehen, dass dies wirklich unterstützt. Nach diversen Nutzerberichten aus dem Forum würde ich sagen, dass Firewire qualitativ besser ist als USB (Nutzer reden dort von besserer Latenz und besserer Qualität).
3. PCI / PCIe
Auch hier gibt es verschiedene Versionen. Das wichtigste bei diesem Anschluss ist jedoch, dass das Audio-Interface hier fest in den PC / Mac verbaut wird und deswegen so gut wie garnicht mobil ist. Auf der anderen Seite bietet PCI mit normalerweise (PCI 32bit/33Mhz) 1300mbps / 130 MB/s deutlich schneller ist als die externen Anschlussmöglichkeiten. PCIe ist dann nochmal ne Klasse schneller und lässt absolut keine Geschwindigkeits-Wünsche offen, weder theoretisch noch praktisch. Die Besonderheit von PCIe liegt darin, dass der Anschluss in sogenannte Links unterteilt ist welche jeweils eine gewisse Datenmenge übertragen können und je mehr es sind, desto mehr Daten kommen demnach auch durch. PCIe 1.0 1 Link unterstützt bereits 2Gbps / 250MB/s und PCIe 2.0 1 Link 4Gbps / 500MB/s. Vergleichen wir das mit der Rechnung weiter oben sehen wir dass wir damit mehr als 1730 Spuren bei 24bit, 96kHz aufnehmen könnten und das geht mit den Links noch weiter nach oben . Qualitativ ist PCI / PCIe durch die direkte verbindung zum Mainboard und die feste verbauung ebenfalls erste Sahne.
So das ist ersteinmal alles was ihr über Audio-Interfaces wissen solltet, nun kommen wir endlich zum Vergleich:
Vergleich von Audio-Interfaces
Achtung, Bitte lesen!
Es ist wichtig zu beachten das Angaben wie 4x Cinch NICHT zwingend heißt, dass man 4x Cinch anschließen kann, da 1x Stereo Cinch aus 2 Anschlüssen besteht und insofern nur 4/2 = 2 Stereo Geräte angeschlossen werden können!
Auch heißt 2x Mikrophon, 2x Instrumenteneingang NICHT zwingend, dass man 4 Geräte anschließen kann, da es üblich ist einen Mikrophon und einen Instrumentenanschluss in einer Kombobuchse zu verbauen, wodurch nur 4/2 = 2 Geräte angeschlossen werden können!
Einsteiger Interfaces
Diese Interfaces sind vor allem für Leute die zu Hause Podcasts oder eine Gitarre mit Gesang aufnehmen möchten und das bei fürs Internet vollkommen ausreichender Qualität und bescheidenem Preis.
USB
FireWire
PCI / PCIe
Fortgeschrittenen / Homestudio Interfaces
USB
FireWire
PCI / PCIe
Professionelle Interfaces
USB
FireWire
PCI / PCIe
So ich mache erstmal eine Pause, ich schreibe nachher weiter
MfG, Xaser
PS: Um verwunderung vorzubäugen, ich schreibe diesen Thread als Update für morry's Thread, mit vorheriger Absprache mit ihm.
ich habe hier sozusagen als Dankeschön eine Liste an verschiedenen PCI(e) / Firewire / USB Audio-Interfaces zusammengestellt, sortiert nach Anwenderbereich und jedes mit einigen Grundinformationen. Ich hoffe die Liste hilft euch zumindest ein wenig bei der Entscheidung
Was ist ein Audio-Interface und wozu brauche ich eines?
Ein Audio-Interface ist ganz einfach ausgedrückt ein Gerät, dass ein Tonsignal, welcher Form auch immer, über eine Schnittstelle in deinem Computer dieses Signal zur weiteren Bearbeitung an eine Audio-Bearbeitungs-Software weiterleitet. In dieser Software (meist eine Digital Audio Workstation DAW genannt) kann man dann verschiedene Ton-Spuren zu einem Song zusammenführen und z.B. als Wave oder einem MPEG (mp3 oder mp4) Format gespeichert werden. Damit das Programm das Eingangssignal auch versteht, wandelt das Interface das (meist) analoge Eingangssignal über einen Analog-Digital-Wandler (A/D Wandler) in ein digitales Signal um. Leider konnte ich keinen Post / Artikel finden, der das schön und einfach erklärt, ich werde es vielleicht selbst irgendwann mal nachliefern, sollte ich einfach nur blind sein, bitte schickt mir eine PN und ich werde es unverzüglich nachtragen . Natürlich gibt es viele Details, die die Qualität eines solchen Interfaces ausmachen und deswegen sollte man sich erst einmal ganz sicher sein, was man jetzt und vielleicht in der Zukunft aufnehmen will.
Worauf muss ich beim Kauf eines Audio-Interfaces achten?
Audio-Interfaces bieten eine GIGANTISCHE Möglichkeit an eingebauten Features, deswegen sollte man wissen, was man eigentlich haben will. Hier einmal drei standard Situationen:
1. Gesang mit einem Mikrophon
Wenn man Sprache, Gesang oder Stimme im Allgemeinen aufnehmen möchte, so passiert dies normalerweise mit einem Großmembran-Mikrophon. Heutzutage gibt es schon günstigere Varianten (oft als Plug'n'Play angebotene "Podcast" Varianten"), welche ein USB-Audio-Interface bereits eingebaut haben und direkt mit dem PC verbunden werden können. Die Qualität dieser Mikrophone ist umstritten, für Podcasts ist es in den meisten Fällen sicherlich ausreichen, bei Gesang wird es aber schon schwieriger. Ein unumstrittener Fakt ist jedoch, dass das Interface direkt im Mikrophon drin-steckt und deswegen nichts anderes Aufnehmen kann. Wer also mehrere Instrumente / Mikrophone gleichzeitig aufnehmen oder Verschiedene Mikrophone ohne integriertes Interface aufnehmen möchte, muss letztendlich zum Audio-Interface greifen.
Bei der Aufnahme des Mikrophons ist es besonders wichtig, dass das Interface einen eingebauten Mikrophon-Vorverstärker hat, sofern man keinen externen oder einen in einem Mischpult verbaut hat. Der Vorverstärker, wie der Name schon sagt, verstärkt das Signal um einen geringen wert, damit es im A/D-Wandler und dann im PC auch laut genug ankommt. Ist dieser von minderer Qualität hört sich das Ausgangssignal dumpf, verzerrt verwischt oder sogar knisterich (lustiges Wort^^) an.
2. Ein Instrument wie eine Gitarre oder Bass
Nun, warum Gitarre oder Bass sollte klar sein, die meisten Leute suchen immer noch verzweifelt nach der Buchse bei der Klassischen Geige . Spaß bei Seite, der Grund warum gerade E-Gitarre oder E-Bass ist, dass ihr Signal eine hohe Impendanz hat (kurz: Impendanz ist die Wechselstrom äquivalente zum Gleichstrom) deswegen gibt es Interfaces die einen besonderes Hi-Z (Z ist das physikalische Symbol für Impendanz) haben. Auch hier müsste man sich ein bisschen genauer mit der Technik der Tonabnahme von Bass und Gitarre und dem Hi-Z Eingang beschäftigen, um die genaue Funktionsweise zu verstehen. Meistens reicht jedoch zu wissen, dass man wenn man sein Instrument direkt an das Interface anschließen will, man einen Hi-Z Eingang braucht / haben sollte.
Man sollte jedoch auch immer daran denken, dass bei einem direkten Anschließen der Gitarre an das Audio-Interface Klang-Boni durch Verstärker und Box verloren gehen, deswegen nutzen viele Leute auch Großmembran-Mikrophone um ihre Box aufzunehmen, wodurch der Klang erhalten bleibt. Man muss jedoch auch sagen, dass es Mittlerweile sehr gute Software gibt, welche viele der bekanntesten Verstärker- und Boxen-Sounds nahezu perfekt simulieren.
3. Ein MIDI-Keyboard / Synthesizer
Sollte man zu Hause noch ein tolles MIDI-Keyboard rumstehen haben, dass ein super Spielgefühl hat und man diesen am PC haben will, benötigt man natürlich ein MIDI-Interface, welches auch in vielen Audio-Interfaces mit integriert ist. Ich bin kein MIDI-Spezialist jedoch kann ich so viel erklären, dass MIDI (Musical Instrument Digital Interface) digitale Pakete sendet, welche Informationen über Ton aber auch Anschlagsstärke und Instrumenteneinstellungen beinhalten. Da dieses Signal schon Digital ist fällt also die Funktion des A/D-Wandlers weg, jedoch findet man heute kaum Rechner, die einen dicken MIDI-Anschluss hat . Jetzt kommt noch die Theorie von "Low Jitter MIDI" mit der sich manche Interfaces rühmen. Low Jitter (engl. für fluktuieren) soll also für besonders problemfreie und klare (?) Signalübertragung zuständig sein. Nunja ist jedem selbst überlassen ob ers glaubt oder nicht (Achja, sollte ich hier gerade totalen Müll erzählt haben tut es mir Leid und bitte, bitte berichtigt mich )
Okay das waren die drei gängigsten Fälle. Natürlich gibt es Interfaces, die noch mehr bieten, was z.B. die Ausgabe von Ton über eine Anzahl von Line-Outs und weitere D
digitale Schnittstellen wie SPDIF coaxial oder optisch. Wer davon allerdings noch nie wirklich gehört hat bzw. nicht weiß was das ist, braucht es vermutlich auch nicht. Ein besonderes Feature, dass vor allem bei den teureren Interfaces gefunden wird und auf das ich eingehen möchte, weil es sehr wichtig ist sollte man bedenken sein Studio eventuell später noch auszubauen, ist die ADAT-Schnittstelle, welche es erlaubt, das Interface ohne große Probleme um einige Kanäle zu erweitern.
Welchen Anschlusstyp?
Normalerweise hat man nur die Auswahl zwischen einem, maximal zweien der normalen Anschlusstypen zur Auswahl. Sollte man sich dennoch brennend dafür interessieren, wo die Vorteile der verschiedenen liegen, hier eine kleine Übersicht.
Vorweg: Bei Datenraten gilt Mbps = Megabit per second, MB/s = Megabyte per second. Dabei gilt: 1 MB/s = 8Mbps.
Um mal eine Idee davon zu geben, welche Datenrate ein Interface für eine Tonspur benötigt, wir ein bisschen Mathematik: Ein quantitativ guter A/D-Wandler hat eine Datenmenge von 24bit bei einer Abtastrate von 192kHz. Ohne es genauer zu erklären, dass heißt dass diese Tonspur eine Datenrate von 24bit * 96Hz = 2,3 mpbs = 0,288 MB/s es ist also relativ wenig Datendurchsatz von nöten für ein relativ gutes signal .
Ein schöner Artikel, der die theoretischen Geschwindigkeiten der verschiedenen Ports vergleich findet sich auf macspeedzone.com oder auf Wikipedia. Dies sind jedoch alles quantitative daten, keine qualitativen daten. Die Latenz beschreibt eine Zeit, die benötigt wird, bis das Signal einen gewissen Weg zurück gelegt hat, dementsprechend, je kleiner die Latenz, desto besser. Ein toller Beitrag wurde von ars ultima zum Thema Latenz verfasst.
1. USB
Der Universal Serial Bus ist standard bei allen modernen PCs; heute noch in USB2.0 morgen gibt es dann schon USB3.0 . Der Vorteil dieses Anschlusstypes ist, dass das Interface nicht fest im PC verbaut ist und quasi an jedem PC verwendet werden kann - vorausgesetzt man hat funktionierende Treiber, welche ein Kritischer Punkt bei dem Kauf eines Interfaces sind. Die Geschwindigkeit ist bei USB allerdings so ein Ding. Gehen wir vom aktuellen USB2.0 aus, kann es theoretisch bis zu 60MB/s an Daten übertragen, meist wird es jedoch im 12MB/s Modus betrieben. Ein weiteres Problem liegt darin, dass dies die theoretischen Maxima der jeweiligen Modi sind und der tatsächliche Datendurchsatz darunter liegt. Genauere Werte werde ich versuchen nachzuliefern, sobald ich mich genügend eingelesen habe. Letztendlich sei jedoch gesagt, dass USB für fast alle Anfänger / Fortgeschrittenen Interfaces ausreicht.
2. FireWire
Der FireWire Bus (Anschluss) ist ein mehr oder weniger von Apple entworfener Anschluss, welcher in verschiedenen Datenraten-Ausführungen existiert. Da Apple früher der fast unumstrittene Künstler Computer war, ist es auch nicht sonderlich verwunderlich, dass noch immer einige Interfaces besonders in der teureren Ecke auf FireWire statt USB setzen. Die im Moment gängigste Version ist FireWire 800, welche 800 Mbps Datenrate schafft, umgerechnet wären das knapp 100Mb/s . Firewire gibt es natürlich noch schneller ich habe jedoch noch Audio-Interface gesehen, dass dies wirklich unterstützt. Nach diversen Nutzerberichten aus dem Forum würde ich sagen, dass Firewire qualitativ besser ist als USB (Nutzer reden dort von besserer Latenz und besserer Qualität).
3. PCI / PCIe
Auch hier gibt es verschiedene Versionen. Das wichtigste bei diesem Anschluss ist jedoch, dass das Audio-Interface hier fest in den PC / Mac verbaut wird und deswegen so gut wie garnicht mobil ist. Auf der anderen Seite bietet PCI mit normalerweise (PCI 32bit/33Mhz) 1300mbps / 130 MB/s deutlich schneller ist als die externen Anschlussmöglichkeiten. PCIe ist dann nochmal ne Klasse schneller und lässt absolut keine Geschwindigkeits-Wünsche offen, weder theoretisch noch praktisch. Die Besonderheit von PCIe liegt darin, dass der Anschluss in sogenannte Links unterteilt ist welche jeweils eine gewisse Datenmenge übertragen können und je mehr es sind, desto mehr Daten kommen demnach auch durch. PCIe 1.0 1 Link unterstützt bereits 2Gbps / 250MB/s und PCIe 2.0 1 Link 4Gbps / 500MB/s. Vergleichen wir das mit der Rechnung weiter oben sehen wir dass wir damit mehr als 1730 Spuren bei 24bit, 96kHz aufnehmen könnten und das geht mit den Links noch weiter nach oben . Qualitativ ist PCI / PCIe durch die direkte verbindung zum Mainboard und die feste verbauung ebenfalls erste Sahne.
So das ist ersteinmal alles was ihr über Audio-Interfaces wissen solltet, nun kommen wir endlich zum Vergleich:
Vergleich von Audio-Interfaces
Achtung, Bitte lesen!
Es ist wichtig zu beachten das Angaben wie 4x Cinch NICHT zwingend heißt, dass man 4x Cinch anschließen kann, da 1x Stereo Cinch aus 2 Anschlüssen besteht und insofern nur 4/2 = 2 Stereo Geräte angeschlossen werden können!
Auch heißt 2x Mikrophon, 2x Instrumenteneingang NICHT zwingend, dass man 4 Geräte anschließen kann, da es üblich ist einen Mikrophon und einen Instrumentenanschluss in einer Kombobuchse zu verbauen, wodurch nur 4/2 = 2 Geräte angeschlossen werden können!
Einsteiger Interfaces
Diese Interfaces sind vor allem für Leute die zu Hause Podcasts oder eine Gitarre mit Gesang aufnehmen möchten und das bei fürs Internet vollkommen ausreichender Qualität und bescheidenem Preis.
USB
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M-Audio Fast Track Pro
- Quantitative Daten: 24 Bit / 44,1kHz bzw. Stereo 24 Bit / 92kHz
- Anschlüsse: 2x Mikro / Instrumenteneingänge, 2x Inserts, 2x Symmetrische Outputs, 4x Cinch Out, MIDI I/O, SPDIF coaxial through
- Nutzermeinung: Ein älterer Klassiker, der stabile Software und alles für den Einsteiger bietet allerdings auf grund des alters bei einem relativ schlechten Preis / Leistungsverhältnis. Funktioniert sehr gut mit AVID Pro Tools jedoch keine sonderlich guten Vorverstärker. (siehe C400/C600 nachfolger)
-
M-Audio Fast Track
- Quantitative Daten: 24 Bit / 48kHz
- Anschlüsse: 1x XLR Mikrophon, 1x Instrumenteneingang, 1x Cinch Out
- Nutzermeinung: Für Leute die wirklich nicht mehr wollen als ein Mic und eine Gitarre. Stabile Software läuft auf fast allem.
-
Focusrite Saffire 6 USB
- Quantitative Daten: 24 Bit / 48kHz
- Anschlüsse: 2x Mikro / Instrumenteneingänge, MIDI I/O, 2x Symmetrisch Out, 4x Cinch out
- Nutzermeinung: Sehr renomierte Mikrophon Vorverstärker, leicht veraltete Hardware (siehe Scarlett Nachfolger), seltene Treiberprobleme. Viele Features.
-
Tascam US-600
- Quantitative Daten: 24 Bit / 48kHz
- Anschlüsse: 2x Mikro / Instrumenteneingänge, 4x Cinch out
- Nutzermeinung: Relativ unbekannt, seltene Treiberprobleme, mittelmäßige Vorverstärker, wenige Features.
-
FOCUSRITE SCARLETT 2I2
- Quantitative Daten: 24 Bit / 96kHz
- Anschlüsse: 2x Mikro / Instrumenteneingänge
- Nutzermeinung: Wird viel im Forum empfohlen, FocusRite macht renomierte Pre-Amps und der Preis ist bei der neuen Hardware defenetiv angemessen.
FireWire
-
- Quantitative Daten:
- Anschlüsse:
- Nutzermeinung:
-
- Quantitative Daten:
- Anschlüsse:
- Nutzermeinung:
-
- Quantitative Daten:
- Anschlüsse:
- Nutzermeinung:
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- Quantitative Daten:
- Anschlüsse:
- Nutzermeinung:
PCI / PCIe
-
- Quantitative Daten:
- Anschlüsse:
- Nutzermeinung:
-
- Quantitative Daten:
- Anschlüsse:
- Nutzermeinung:
-
- Quantitative Daten:
- Anschlüsse:
- Nutzermeinung:
-
- Quantitative Daten:
- Anschlüsse:
- Nutzermeinung:
Fortgeschrittenen / Homestudio Interfaces
USB
-
Apogee Duet 2
- Quantitative Daten: 24 Bit / 192 kHz
- Anschlüsse: 2x Line / Mikro / Instrumenteneingänge, Symmetrische Lautsprecherausgänge
- Nutzermeinung: Funktioniert nur mit einem Mac, sehr gute Qualität, gute Vorverstärker inkl. Software. Bestens geeignet für kleine Heimstudios.
-
RME Babyface
- Quantitative Daten: 24 Bit / 192kHz
- Anschlüsse: 2x Mikro / Line In, 2x XLR Servosymmetrisch Out, 2x Klinge unsymmetrisch Out, ADAT I/O, MIDI I/O
- Nutzermeinung: Sehr gute Qualität, sehr gute Vorverstärker und exzellente Treiber / Software, ADAT ermöglicht einfaches erweitern.
-
Tascam US-800
- Quantitative Daten: 24 Bit / 96kHz
- Anschlüsse: 1x Mikro / Instrumenteneingänge, 3x Mikro / Klinke Eingänge, 2x Cinch Out, SPDIF coaxial through
- Nutzermeinung: Relativ unbekannt, seltene Treiberprobleme, mittelmäßige Vorverstärker, wenige Features jedoch viele Eingänge für den Preis.
-
M-AUDIO FAST TRACK ULTRA
- Quantitative Daten: 24 Bit / 96 kHz
- Anschlüsse: 6x Symmetrisch Line In, davon 4 mit Mikro-preamp, 2x Inserts, 6x Symmetrisch Out, 2x SPDIF, MIDI I/O
- Nutzermeinung: Ebenfalls leicht veraltete Hardware, keine bekannten Pre-Amps, viele Features, viele Channels für den Preis. Stabile Treiber.
FireWire
-
- Quantitative Daten:
- Anschlüsse:
- Nutzermeinung:
-
- Quantitative Daten:
- Anschlüsse:
- Nutzermeinung:
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- Quantitative Daten:
- Anschlüsse:
- Nutzermeinung:
-
- Quantitative Daten:
- Anschlüsse:
- Nutzermeinung:
PCI / PCIe
-
- Quantitative Daten:
- Anschlüsse:
- Nutzermeinung:
-
- Quantitative Daten:
- Anschlüsse:
- Nutzermeinung:
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- Quantitative Daten:
- Anschlüsse:
- Nutzermeinung:
-
- Quantitative Daten:
- Anschlüsse:
- Nutzermeinung:
Professionelle Interfaces
USB
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- Quantitative Daten:
- Anschlüsse:
- Nutzermeinung:
-
- Quantitative Daten:
- Anschlüsse:
- Nutzermeinung:
-
- Quantitative Daten:
- Anschlüsse:
- Nutzermeinung:
-
- Quantitative Daten:
- Anschlüsse:
- Nutzermeinung:
FireWire
-
- Quantitative Daten:
- Anschlüsse:
- Nutzermeinung:
-
- Quantitative Daten:
- Anschlüsse:
- Nutzermeinung:
-
- Quantitative Daten:
- Anschlüsse:
- Nutzermeinung:
-
- Quantitative Daten:
- Anschlüsse:
- Nutzermeinung:
PCI / PCIe
- Quantitative Daten:
- Anschlüsse:
- Nutzermeinung:
- Quantitative Daten:
- Anschlüsse:
- Nutzermeinung:
- Quantitative Daten:
- Anschlüsse:
- Nutzermeinung:
- Quantitative Daten:
- Anschlüsse:
- Nutzermeinung:
So ich mache erstmal eine Pause, ich schreibe nachher weiter
MfG, Xaser
PS: Um verwunderung vorzubäugen, ich schreibe diesen Thread als Update für morry's Thread, mit vorheriger Absprache mit ihm.
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