hannibalxsmith
Registrierter Benutzer
Hallo zusammen.
Oft habe ich davon gesprochen und lange keine Taten folgen lassen, aber jetzt ist es soweit, ich habe es geschafft mich aufzuraffen und zum MXR M80 Bass DI+ Preamp ein Review zu schreiben.
Nachdem ich auf der Suche nach einem Preamp mit DI für das Effektboard mit dem Electro Harmonix Bass Metaphors nicht zufrieden war, habe ich mich kurz darauf dafür entschieden mir einen MXR Bass DI+ für 179 zu kaufen.
Die Features:
2 Fußschalter für Effekt On/Off und Distortion On/Off
Balanced XLR-Output (zum Mischer/Recorder)
Klinke Output (zum Amp)
Parallel Output (Signal ohne Effekt)
3-Band EQ (Bass, Mid, Treble)
Volumeregler für Clean
Volumeregler für Distortion
Noisegate mit On/Off Schalter und Trigger Regler (bei Distortion)
Regler für Gain und Blend (bei Distortion)
Color-Knopf (Voreingestellter EQ für Bass)
Stromversorgung über 9V Batterie oder Netzteil
Maße: ca. 12,5cm x 9cm x 4cm
In der Praxis:
Man könnte jetzt viel erzählen, naja, ich versuche mich auf die wesentliche Dinge meiner subjektiven Erfahrung zu beschränken...
Gerade der Color-Knopf ist die wahre Macht an diesem Gerät, damit hat man schon einen wirklich coolen Basssound ohne überhaupt am EQ des Bass DI+ gedreht haben zu müssen. Auch der 3-Band-EQ arbeitet für mein Verständnis sehr gut und man kann feine Einstellungen vornehmen, aber ich muss dazu auch sagen, dass ich kein Sound- und Einstellfetischist bin. Durch den Parallel Output kann man bei Bedarf das Signal auch splitten, z.B. wenn man 2 verschiedene Sound haben möchte, d.h. MXR Bass DI+ Sound zum Mischer/Recorder und das "trockene" Signal zum Amp. Durch eine anständige Trennung gibt es bei diesem Gerät auch keine Brummschleifen und deshalb kann man dieses Feature auch getrost in der Praxis anwenden. Man kann aber natürlich auch den MXR Bass DI+ Sound zum Amp und zum Mischer/Recorder schicken.
Den Clean-Sound finde ich sehr gut und ich scheue mich auch nicht davor den MXR Preamp in der Praxis einzusetzen, z.B. bei Jamsessions bei denen ich nicht mit meinem Amp spiele, sondern über den vorhandenen Proberaumamp (der mir nicht immer gefällt, bzw. bei dem der EQ nicht verstellt werden darf).
Der einzigste Nachteil am MXR Bass DI+ ist meiner Meinung nach die Distortion. Es ist nahezu nicht möglich eine leichte Anzerrung zu erzeugen (wie z.B. beim EHX Bass Metaphors oder bei meinem Ampeg Amp), beim MXR Gerät gibt es nur das volle Brett und das ist mir meistens zu viel. Dabei wäre das Teil echt gut ausgestattet, mit dem Blend Regler kann man sehr gut das Mischverhältnis von verzerrtem Signal und cleanem Signal einstellen und auch das eingebaute Noise-Gate funktioniert einwandfrei. Wer immer nur eine Vollgas-Verzerrung benötigt ist damit gut bedient, aber nur ganz leicht andrecken ist leider fast nicht möglich (oder meine Fähigkeiten sind zu begrenzt ).
Die Verarbeitung ist einwandfrei und das Gehäuse wirkt (bzw. ist) sehr stabil. Ich habe keine Sorgen, dass dieses Gerät beim täglichem Einsatz im Live-Bereich den Geist aufgeben können. Es wirkt eher so als könnte man es ohne Sorgen täglich über die Bühne kicken.
Aber reden über Sound ist immer nicht so gut, deshalb habe ich noch schnell ein kleines Youtube-Video gemacht:
Evtl. kann mir das ein Mod noch besser einbetten (falls es möglich ist - so dass man halt alles auch lesen kann), weil ich kann's nicht. DANKE!
Ich weiß, dass dieses Review jetzt vom Text her nicht der Hit ist, aber dafür sollten die Soundfiles alles sagen.
Danke für die Interesse. Für Anregungen und Fragen bin ich natürlich immer offen.
Oft habe ich davon gesprochen und lange keine Taten folgen lassen, aber jetzt ist es soweit, ich habe es geschafft mich aufzuraffen und zum MXR M80 Bass DI+ Preamp ein Review zu schreiben.
Nachdem ich auf der Suche nach einem Preamp mit DI für das Effektboard mit dem Electro Harmonix Bass Metaphors nicht zufrieden war, habe ich mich kurz darauf dafür entschieden mir einen MXR Bass DI+ für 179 zu kaufen.
Die Features:
2 Fußschalter für Effekt On/Off und Distortion On/Off
Balanced XLR-Output (zum Mischer/Recorder)
Klinke Output (zum Amp)
Parallel Output (Signal ohne Effekt)
3-Band EQ (Bass, Mid, Treble)
Volumeregler für Clean
Volumeregler für Distortion
Noisegate mit On/Off Schalter und Trigger Regler (bei Distortion)
Regler für Gain und Blend (bei Distortion)
Color-Knopf (Voreingestellter EQ für Bass)
Stromversorgung über 9V Batterie oder Netzteil
Maße: ca. 12,5cm x 9cm x 4cm
In der Praxis:
Man könnte jetzt viel erzählen, naja, ich versuche mich auf die wesentliche Dinge meiner subjektiven Erfahrung zu beschränken...
Gerade der Color-Knopf ist die wahre Macht an diesem Gerät, damit hat man schon einen wirklich coolen Basssound ohne überhaupt am EQ des Bass DI+ gedreht haben zu müssen. Auch der 3-Band-EQ arbeitet für mein Verständnis sehr gut und man kann feine Einstellungen vornehmen, aber ich muss dazu auch sagen, dass ich kein Sound- und Einstellfetischist bin. Durch den Parallel Output kann man bei Bedarf das Signal auch splitten, z.B. wenn man 2 verschiedene Sound haben möchte, d.h. MXR Bass DI+ Sound zum Mischer/Recorder und das "trockene" Signal zum Amp. Durch eine anständige Trennung gibt es bei diesem Gerät auch keine Brummschleifen und deshalb kann man dieses Feature auch getrost in der Praxis anwenden. Man kann aber natürlich auch den MXR Bass DI+ Sound zum Amp und zum Mischer/Recorder schicken.
Den Clean-Sound finde ich sehr gut und ich scheue mich auch nicht davor den MXR Preamp in der Praxis einzusetzen, z.B. bei Jamsessions bei denen ich nicht mit meinem Amp spiele, sondern über den vorhandenen Proberaumamp (der mir nicht immer gefällt, bzw. bei dem der EQ nicht verstellt werden darf).
Der einzigste Nachteil am MXR Bass DI+ ist meiner Meinung nach die Distortion. Es ist nahezu nicht möglich eine leichte Anzerrung zu erzeugen (wie z.B. beim EHX Bass Metaphors oder bei meinem Ampeg Amp), beim MXR Gerät gibt es nur das volle Brett und das ist mir meistens zu viel. Dabei wäre das Teil echt gut ausgestattet, mit dem Blend Regler kann man sehr gut das Mischverhältnis von verzerrtem Signal und cleanem Signal einstellen und auch das eingebaute Noise-Gate funktioniert einwandfrei. Wer immer nur eine Vollgas-Verzerrung benötigt ist damit gut bedient, aber nur ganz leicht andrecken ist leider fast nicht möglich (oder meine Fähigkeiten sind zu begrenzt ).
Die Verarbeitung ist einwandfrei und das Gehäuse wirkt (bzw. ist) sehr stabil. Ich habe keine Sorgen, dass dieses Gerät beim täglichem Einsatz im Live-Bereich den Geist aufgeben können. Es wirkt eher so als könnte man es ohne Sorgen täglich über die Bühne kicken.
Aber reden über Sound ist immer nicht so gut, deshalb habe ich noch schnell ein kleines Youtube-Video gemacht:
Evtl. kann mir das ein Mod noch besser einbetten (falls es möglich ist - so dass man halt alles auch lesen kann), weil ich kann's nicht. DANKE!
Ich weiß, dass dieses Review jetzt vom Text her nicht der Hit ist, aber dafür sollten die Soundfiles alles sagen.
Danke für die Interesse. Für Anregungen und Fragen bin ich natürlich immer offen.
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