Ibanez Indonesien vs. Japan

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The_Edge1982
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Ich habe seit 3 Jahren eine Ibanez RG565 und die hat sich über die Zeit zu meiner absoluten Lieblingsgitarre entwickelt. Fühlt sich einfach an, wie sich eine Gitarre (meiner Meinung nach) anfühlen muss.
Aber ich wollte immer noch eine Ibanez ohne Floating Bridge, weil das Stimmen schon echt ein Pain in the Ass ist.
Also hab ich mich ein bisschen umgesehen und mich direkt in die RGT1221PB-DTF verliebt und sie gekauft. Und ich bin auch top zufrieden. Lässt sich großartig spielen, fühlt sich super an und sieht fantastisch aus.
Allerdings ist die aus Indonesien und überall liest man, dass die japanischen Modelle viel besser sind. Und es gibt ja auch einige Prestige-Modelle nicht nicht (viel) teurer gewesen wären als die GT1221PB-DTF.
Um ehrlich zu sein, gefallen mir die aber alle nicht.
Trotzdem würde mich jetzt mal eure Meinung interessieren:
Ist z.B. die hier Ibanez RGR652AHBF-WK (aus Japan) wirklich besser als meine Ibanez RGT1221PB-DTF (aus Indonesien)?

LG
Christian

 
Trotzdem würde mich jetzt mal eure Meinung interessieren:
Warum? Verstehe ich, ehrlich gesagt nicht. Wenn Du mit Deiner doch zufrieden bist?
Besser für wen, für was, besser in welcher Hinsicht?

Willst Du meine Meinung wissen? Ich finde solche Diskussionen ehrlich gesagt vollkommen sinnlos.

Kommt Leute, lasst uns seine Gitarre madig machen, vielleicht verkauft er sie mir dann zu einem guten Preis
:popcorn2:
 
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Ich versuche halt immer noch, irgendwie mal rauszufinden, welche Preise bei Gitarren gerechtfertigt sind und welche nicht und für was man eigtl. zahlt.
 
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Im Endeffekt findest Du das am schnellsten heraus, wenn Du in den Shop gehst und das Modell spielst. Im Idealfall im direkten Vergleich mit deiner jetzigen Ibanez.
 
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Optisch finde ich die schwarze Gitarre schöner, sie hat auch zumindest nach den Angaben im Shop die vielleicht etwas höherwertigere Hardware (Tuner, Brücke). Dann hat sie aber die Fusion Edge Pickups, die mich bisher nie so richtig überzeugen konnten.

Die Gitarre aus Indonesien hat dafür eine für Ibanez RG sehr klassische Auswahl an Tonabnehmern, nämliche die Kombination von Tone Zone und Air Norton. Halte ich (sehr pauschal beurteilt) für deutlich besser als die Fusion Edge. Von der Konstruktion her sind beide deutlich unterschiedlich (Bolt-On bei der einen, Neck Through bei der anderen).

Wirklich vergleichbar sind die Gitarren nach alledem nicht.

Wenn Deine Gitarre keine offenkundigen Mängel hat und Dir vom Spielgefühl und Sound her gut gefällt, dann würde ich mir nicht länger Gedanken darüber machen.
 
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Michael Scratch
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Du musst da zwischen Prestige(Japan) und Premium (Indonesien) googlen, da findet man schon was:
Meist sind die Premium aufwendiger in der Optik und die Prestige mit besserer Qualitätskontrolle.
Was dir wichtiger ist und ob du einen unterschied selbst merkst kannst du nur mit testen rausfinden :)
Ich persönlich würde für 1400 keine aus Indonesien nehmen.


View: https://www.youtube.com/watch?v=79P3K_ydiDU
 
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Hm, also da muss ich sagen, kann ich bei der Premium nicht meckern. Während bei meiner RG565 der 5. Bundsteg etwas höher ist, sind bei der DTF alle perfekt gleichmäßig und die Saiten scharren auch bei tiefer Lage und absolut geradem Hals nicht. Das ist bei der RG565 anders, da musste ich den Hals leicht krümmen.
 
Die RG565 ist made in Japan , ist trotzdem kein Presitge Model (die wäre sonst wohl teurer).
Aber ja das die Qualität ziemlich die gleiche zwischen Prestige und Premium ist , habe ich schon öfters gelesen. Die Ausreiser werden wohl bei den Prestige Serien einfach kleiner sein. Der Wiederverkaufswert ist eventuell noch ein Punkt.
Aber lass dich nicht verrückt machen, du hast da schon eine richtig gute Gitarre und wenn sie dir liegt dann hast du eh alles richtig gemacht :)
 
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Meine Meinung: Wenn Du der Typ bist, der sich irgendwann wieder von Gitarren trennt, ist eine japanische Ibanez wahrscheinlich werthaltiger (Wiederverkaufswert).
Wenn Du sie kaufst, um sie zu behalten, hängt der monetäre Wert nur davon ab, was Du bereit bist, zu bezahlen.
 
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welche Preise bei Gitarren gerechtfertigt sind und welche nicht und für was man eigtl. zahlt.
Gerechtfertigt sind die Preise, die die Käufer zahlen. Oft (ich denke, "meist") wird die vermeintliche "Qualitätsschere" der Produkte der Standorte durch das "Produktdesign" definiert: Etwas einfacheres Design, einfachere Hardware, einfache Lackierungen, vielleicht etwas gröberes Shaping, weniger Aufwand in Details ... Die "Hochpreis-" oder "Traditionsstandorte" bieten dann die aufwändiger gefertigten bzw, mit aufwändigeren Teilen gefertigten Instrumenten. Da lohnt sich dann der Mehrpreis wenigstens... Oder?
Für mich als Musiker ist die Herkunft egal, was gut ist, passt.
 
Der 7-streifige und durchgehende Hals und vor allem die Edelstahlbünde wären für mich ausschlaggebend. Dafür finde ich den Preis sehr angemessen(y).
 
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Also hab ich mich ein bisschen umgesehen und mich direkt in die RGT1221PB-DTF verliebt und sie gekauft. Und ich bin auch top zufrieden. Lässt sich großartig spielen, fühlt sich super an und sieht fantastisch aus.

Und was willst du dann denn noch mehr?

Das mit der Halskrümmung würde ich nicht auf Dauer machen. Einmal Bünde abrichten lassen und dann klappt es mit der Briefmarkensaitenlage.
 
*edit*
Ist ja gut, alle Fragen beantwortet :) Danke :)
 
Grund: edit->Vollzitat Vorpost
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Aber ich wollte immer noch eine Ibanez ohne Floating Bridge, weil das Stimmen schon echt ein Pain in the Ass ist.
Ich habe ja so einige FR-Gitarren, aber habe das nie so empfunden. Das (Fein-)Stimmen mit der linken Hand ist doch auch ganz angenehm. Und wenn es um das Herstellen der korrekten Basisstimmung z.B. nach vollständigem Saitenwechsel - zB um auch mal das Griffbrett zu reinigen - geht, dann hilft ein simpler Unterleger. Das hier ist die teure Kaufversion davon, aber man kann sich da auch selbst was passendes basteln (möglichst etwas dünner, denn das Ding ist auch noch ein bisschen dick, und die Stimmung soll ja auch bei waagerechter Position möglichst exakt passen):

ShredNeck TremBlock


Einfach so unterlegen, dass die Stimmung passt, Saiten wechseln, und hinterher wieder aufziehen und stimmen, ohne dass man wie beim schwebenden Trem zwischen den Saiten hin- und herspringen muss, um es auszutarieren. Wenn man es rausgezogen hat, muss man in manchmal noch ein bisschen nachstimmen - aber das kann man dann einfach, indem man die Federklammer verstellt, bis eine Saite in Stimmung ist. Richtig gemacht, sollten dann auch alle anderen stimmen, weil man dann ja insgesamt wieder in der Position ist, in der das Trem mit dem Unterleger gestimmt wurde.

Was natürlich nicht heißt, dass es nicht genug andere Gründe dafür gibt, auch eine Hardtail im Stall zu haben...:D

Gruß, bagotrix
 
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Vielleicht hätte ich eher Umstimmen schreiben sollen. Mal schnell auf Drop D stimmen geht halt nicht.

Aber so richtig verstehe ich das nicht. Wie kann ich mit dem Ding die Bridge exakt auf der Höhe halten, die ich habe, bevor ich die Saiten abnehme? Muss ich da nicht doch immer die Bridge etwas nach oben justieren, damit das darunter passt oder im umgekehrten Fall, die Bridge wird von Federn etwas nach unten gezogen, weil das nicht hoch genug ist? Ich hab mal Pappe probiert, da hat das nicht wirklich funktioniert und ein kompletter Saitenwechsel inkl. Stimmen hat dann doch ca. 30 Min gedauert.

Und in der Theorie sollte es auch eigtl. schnell gehen, wenn eine Saite reißt, weil alle anderen wieder passen sollten, wenn ich die neue gestimmt hab. In der Praxis muss ich dann aber trotzdem alle anderen 5 wieder nachstimmen, warum auch immer.
 
Zuletzt bearbeitet:
Pappe gibt halt doch zuviel nach, schätze ich, es sollte schon Plastik oder Holz sein. Ich habe dafür schon solche Keile oder Abstandhalterfurniere verwendet, die man zB beim Fenstereinbau nimmt. Und klar, es ist wichtig, dass die Ruheposition waagerecht ist und genau stimmt.

Ich mach es so: Die Federklammer eine Kleinigkeit anziehen, und dann was zum Unterklemmen suchen und damit so hoch "aufbocken", bis alles wieder genau in Stimmung ist. Nach dem Stimmen geht die Stimmung natürlich wieder hoch, also jetzt wieder die Klammer lockern, bis es wiedr passt. Jetzt sollten Stimmung und Position exakt wie vorher sein. Allzu oft mache ich das in der Form allerdings nicht, ich wechsle die Saiten meist einzeln nacheinander, dann muss man auch nur eine stimmen (samit dem Üblichen Dehnen, um den Schlupf rauszubekommen), und der Rest braucht kaum Korrketur.

Spontanes Umstimmen auf Drop D geht mit schwebendem Trem nicht, das ist natürlich richtig.

Gruß, bagotrix
 
Aber ja das die Qualität ziemlich die gleiche zwischen Prestige und Premium ist , habe ich schon öfters gelesen.
Also ich noch nie...
Und meiner Erfahrung nach ist das auch nicht so.
 
Und meiner Erfahrung nach ist das auch nicht so.
+1

Ich hatte zwei Prestiges und eine Premium, an der Premium war nur das Gewicht besser (knapp 3,2kg). Ein okayes Isntrument, aber mehr auch nicht. War aber auch keine der ganz teuren Premiums im Preisbereich der Prestiges und ohne Markenhardware (PUs und Brücke waren von Ibanez). Glaube der Ladenpreis waren damals 700€ oder 800€.

Die Prestiges spielten da locker eine Liga höher. Generelle Verarbeitung vor allem der Bünde, Haptik, Sound. War einfach alles besser.
 
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Ich meinte damit wenn sie vernünftig von der Fertigung kommt(Setup, Bünde abgerichtet usw), ist die Premium nicht weit davon etnfernt.
Letztes Jahr war ich in einem Shop der sich auf Ibanez spezialisiert hat und ich habe wirklich viele AZ Premium und Prestige in der Hand gehabt (ca 10-15).
Da konnte ich jetzt von der Verarbeitung keine großen unterschiede finden (Blindtest !?). Denke der Inhaber wird natürlich keine Gurken zulassen da er nur höherwertige Gitarren anbietet und deshalb ist das auch besonders zu betrachten (eventuell haben die Premiums noch ein Setup bekommen ?).
Aber Ja, die Prestige kannst du blind kaufen , da ist die QC schon besser :)
 
Ich hatte nur einmal eine Premium, ansonsten ausschließlich Prestige bzw. pre-Prestige.
Die Premium war sehr gut verarbeitet, federleicht und auch schön anzuschauen, aber klanglich konnte die den anderen nicht das Wasser reichen. Klang irgendwie tot und leblos, deshalb ist die auch nicht sehr lange geblieben.
 
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