So, meine lieben Leute, für diejenigen, die es interessiert, ein erster Erfahrungsbericht:
Das JamKey steht nun seit gestern hier. Der erste Eindruck zur Hardware, das Teil ist stabil gebaut. Nicht so viel Plastik, viel Holz und ein wenig Metall. Aber gestern abend tat sich natürlich nicht mehr viel, ich war froh, das Teil in der Wohnung zu haben, aufbauen ging mit letzter Kraft, mit nur einem MIDI-Kabel vom
Steinberg UR22mkII kann man nicht erwarten, dass man Musik machen kann. Das ist die Kritik an
Thomann, da ich extra nach den Kabeln gefragt habe, wenn ich schon vor Ort bin, sie hätten wissen können, was ich an Kabeln noch dazu kaufen muss.
Also heute morgen erst mal hier ins örtliche Musikhaus, MIDI-Kabel gekauft. Auf meine Frage nach einem USB-MIDI-Kabel wurde mir gesagt, die Dinger gibt es nur ganz selten. Ganz ganz schwierig war die Antwort des Verkäufers. Beim MM liegen die Dinger komischerweise tonnenweise herum. Aber egal. Zuhause wieder angekommen, alles verkabelt.
Die Odyssee für mich war nun, das Einrichten der Software. Ich kenne mich mit so etwas überhaupt nicht aus. Die Anleitungen habe ich gelesen, ich habe mich dazu entschlossen, den Treiber für das Steinberg als erstes zu installieren. Bis auf die Maus sollen alle USB-Geräte ausgesteckt werden, auch das Steinberg soll nicht angeschlossen sein. Später liest man in der Bedienungsanleitung auf der CD, dass man das USB-Kabel in jenen USB-Anschluss einstecken soll, den man bei der Installation des Treibers gewählt hat. Ich erwähne dies, weil ich solche Anleitungen immer lustig finde, wie man es auch macht, richtig machen kann man es nicht.
Das JamKey wurde generell als MIDI-Eingabegerät erkannt, nur so einfach tut sich da auch nix. Also den Editor heruntergeladen und installiert. Ohne gehts ja auch nicht. Im Vorfeld hatte ich verschiedene Programme installiert, die mit Keyboards umgehen können, aber gerade lmms, das ich im Vorfeld als Favoriten empfunden hatte, kann mit dem JamKey überhaupt nicht umgehen. Also doch Cubase bei Steinberg heruntergeladen und installiert. Aber schon das herunterladen, installieren und in Betrieb nehmen der Software ist kompliziert. Hier ein Code und da ein Code, dann eine Seriennummer des Gerätes, wo findet man die denn?
Hat dann irgendwann geklappt, Software gestartet, und heeey, es kam was ausm Lautsprecher, wenn mer ne Taste auf dem JamKey drückt. Also einfach ein wenig damit herum gespielt.
Die Orgel-Sounds, die bei Cubase dabei sind, allesamt zum vergessen. Also andere Plug-In's laden. Nach ein wenig nachforschen, wie das geht, stelle ich fest, mit meiner Software-Lizenz kann ich keine zusätzlichen Plug-In's in Cubase laden!
In der Zwischenzeit hatte ich ja genügend Zeit, mich auf dem JamKey auszutoben, ob man was hört oder nicht, war ja egal. Am Anfang haben mich die doch relativ schweren Tasten abgeschreckt, aber ich muss sagen, nachdem ich herum experimentiert hatte, das JamKey lässt verdammt easy verdammt schnell spielen!
Und dann noch über den VST-Host von Seib gestolpert, die Demo-Version der VB3 geladen, war auch net ganz so einfach. Vor allem, in dem Cubase hab ich mit beiden Manualen spielen können, aber immer der gleiche Sound auf beiden Manualen. Mit dem Seib und den VB3 waren erst mal nur das obere Manual spielbar.
Aber:
die Zugriegel am JamKey haben funktioniert! Also zumindest für das obere Manual, das untere Manual gab keinen Ton von sich.
Musste ich dann irgendwie herausfinden, dass das obere Manual auf Channel 1 läuft, das untere auf Channel 4. Und jetzt? Ich hab hammergeilen
Hammond-Sound aufm JamKey, Zugriegel funktionieren für jedes Manual separat. Musste ich den Zugriegeln aber erst beibringen, wenn mir jetzt jemand beibringt, wie das JamKey noch besser durch den mitgelieferten Editor verwendbar ist, ihr seid die besten.
Das ein paar Beiträge vorher erwähnte Nord electro 3 habe ich gestern hören dürfen, es ist keine Alternative für Hammond-Klang.
Keep on rockin' in a free world ;-)